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Freie Wähler triumphieren

Vorläufiges Endergebnis für Dautphetal Freie Wähler triumphieren

Dautphetals Freie Wähler feiern einen Erfolg auf ganzer Linie: Erst wird ihr Bürgermeisterkandidat wiedergewählt, dann 
gewinnt die Fraktion die als Ziel gesteckten drei 
Sitze in der Gemeindevertretung dazu.

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Während die Freien Wähler tiumphieren, verliert die CDU 4,8 Prozent, die SPD 5,3 Prozent der Stimmen.

Dautphetal. Während die beiden großen Volksparteien dem vorläufigen Endergebnis zufolge Verluste hinnehmen müssen, erreichen die Freien Wähler Dautphetal ihr Ziel und gewinnen zu den bisherigen sechs Sitzen drei weitere in der Gemeindevertretung hinzu.

„Wir sind sehr zufrieden und freuen uns riesig“, bekennt FW-Chef Michael Honndorf. Er räumt ein, dass ein Teil des Erfolges sicherlich dem Bürgermeister-Bonus geschuldet ist, aber auch der vernünftigen Fraktionsarbeit. Das Ergebnis sei aber auch Ansporn, sich in den nächsten fünf Jahren anzustrengen und Dautphetal weiter voranzubringen. Dafür sei man nach allen Seiten für Gespräche offen.

Ernüchterung herrscht dagegen bei den großen Volksparteien. „Zwei Sitze zu verlieren, ist nicht erfreulich“, sagt Ortsverbandsvorsitzender Gerd Dannenhaus, zumal die SPD auch noch einen Beigeordneten im Gemeindevorstand verlieren wird. Zu den Ursachen vermag Dannenhaus „im ersten Moment schlecht was sagen“, sicher wird die SPD aber als „immer noch stärkste Fraktion“ den Vorsitzenden der Gemeindevertretung vorschlagen.

Dr. Horst Falk sieht die CDU erneut durch Bundesereignisse, diesmal das Flüchtlingsthema, gestraft. Protestwähler, die auf Kreisebene die AfD wählten, hätten auf Gemeindeebene ihre Stimme den Freien Wählern gegeben. Mit diesen möchte die Dautphetal-CDU die erfolgreichen Arbeit fortführen.

 
 
Gemeindevertretung

Nachfolgend die Namen der Gemeindevertreter in der Rangfolge, in Klammern die Listenplätze/Stimmen:

CDU: 1. Lars Kolbe (103/3 047), 2. Dr. Horst Falk (101/2 912), 3. Helmut Wege (104/2 850), 4. Christian Weigel (102/2 818), 5. Anette Wetterau-Ruppersberg (106/2 656), 6. Andreas Feußner (108/2 258), 7. Helmut Schneider (105/2 092), 8. Mark Noll (116/1  794), 9. Tim Scheckel (111/1 767), 10. Erhard Damm (114/1 753), 11. Walter Müller (107/1 660).
SPD: 1.  Joachim Ciliox (201/3 023), 2.  Silvia Demper (202/2 878), 3. Jürgen Dannenhaus (203/2 600), 4. Gunhild Krämer-Kornja (209/2 569), 5. Marc Einloft (204/2 322), 6. Lothar Becker (206/2 261), 7. Monika Heuser-Fischbach (205/2 244), 8. Franz Kern (212/1  965), 9. Steffen Kaßner (216/1 776), 10. Gerd Hartmann (207/1 718), 11.  Hans-Georg Gessner (208/1 718).
FW: 1. Bernd Schmidt (601/4 308), 2. Frank Schmidt (603/2 376), 3. Doris Gillmann (605/2 170), 4. Michael Honndorf (602/2 147), 5. Kurt Lenz (604/1 955), 6. Klaus Ronzheimer (606/1  837), 7. Reinhold Schmitt (607/1 784), 8. Holm Müller (608/1 714), 9.  Albrecht Trenker (621/1 369).

von Gianfranco Fain

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