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Folkloreklänge beim Musikfestival

Strohballenambiente Folkloreklänge beim Musikfestival

Trotz der Regenschauern am Abend waren die Organisatoren des 4. Musikfestivals in Friebertshausen sehr zufrieden mit der Resonanz.

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Die Gruppe „SaitenWind“ spielte beim 4. Musikfestival in Friebertshausen. Auch die jüngeren Besucher hatten beim Spiel auf den Strohballen viel Spaß.

Quelle: Ingrid Lang

Friebertshausen. Volker Hamel, Bernd Südekum, Wolfgang Gemmel, Hartmut Möller, Ernst Prall und Organisator Georg Pieper gingen mit musikalischer Begleitung über das Festivalgelände zur Bühne. Nur wenige Worte richtete Pieper an die bis dahin schon zahlreich erschienenen Besucher, die sich auf den Bänken und den vielen Strohballen einen Platz gesucht hatten. Dann sorgte das Kimba Djembé Orchestra mit seinen Trommeln für große Begeisterung.

Einige Zeit später trat die Gruppe noch einmal auf und glänzte mit seinen rhythmischen Klängen der Trommeln und afrikanischem Gesang. Das Publikum klatschte begeistert mit und einige tanzten dazu. Danach entführten die drei Brüder der „The Bigbelly Button Band“ gradlinig und gut gelaunt in die Bluegrass-Welt von Kentucky und sorgten mit ihren fetzigen, aber auch melancholischen Klängen für gute Unterhaltung.

Die Besucher, ob alt oder jung, genossen das einzigartige Strohballenambiente und die dazu passende Musik. Mit leicht rauchiger Stimme entführte die Band „Corners of Jazz“ mit Sängerin Ulla Keller in die Nischen der Jazzmusik. Selbst die Bewohner, die zu Hause geblieben waren und Keller durch die geöffneten Fenster hörten, waren begeistert von der Jazzmusik, die die Sängerin auch sehr emotional präsentiert.

Leise singend zog dann der Freebee-Chor über das Gelände, vorbei an den Strohballen bis hin zur Bühne und forderte die Besucher zum Mitsingen auf. Unter der Leitung vonAddi Schneider stimmte der Chor, der als Eigengewächs gilt, mit den Zuschauern den Canon„I like the flowers“ an. Zudem erfreute er die Besucher mit dem Lied „Rock my Soul“.

Auf eine musikalische Reise durch unterschiedliche Zeiten und Kulturen ging es mit der Gruppe „Saitenwind“ und bevor „Celti Chakra“ richtig anfing zu spielen, öffnet der Himmel seine Schleusen und es begann zu regnen. Die Zuschauer flüchten unter die Pavillons oder holten Regenjacken, -capes oder -schirme aus ihren Fahrzeugen und legten Planen auf den Strohballen, um sich vor Nässe zu schützen. So harren bis zum Ende der Veranstaltung noch mehr als Hundert Besucher dort aus. Bevor mit dem Auftritt von Gabriela Mendes der Höhepunkt des Abends anstand, betrat Pieper die Bühne und kündigte an, dass wegen des Regens der Mitmachtanz mit Fido Wagner ausfällt. Wer aber Interesse an dem Balfolk habe, könne am kommenden Wochenende bei Wagners in Marburg den Tanz erlernen.

Als kurz vor 22 Uhr Mendes mit ihrer Band zu singen und zu spielen begann, tanzten einige Gäste mit dem Regenschirm in der Hand zur Musik. Mendes hatte sich in ihrer kapverdischen Heimat in Afrika auf die Tournee vorbereitet und begeisterte mit ihren Rhythmen.

In ihren Liedern bringt sie die Emotionen in lockerer und fröhlicher Weise dem Publikum näher. Obwohl gleichzeitig weitere Veranstaltungen in und um Gladenbach stattfanden, zeigte sich Organisator Georg Pieper mit den Besuchern des Festivals zufrieden. Bereits zum vierten Mal richteten er mit seinem Organisationsteam das Musikfestival neben der Schutzhütte aus.

Unter den Gästen waren auch Besucher, die den Nachnamen „Friebertshäuser“ tragen. Sie wurden von Pieper herzlich begrüßt. Sie kommen aus Amerika, Wolfhagen und Bad Ems.

Auch Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim zeigte sich hoch erfreut über das gelungene Ambiente und die vielen Musikgruppen. Dem Organisator sagte er für ein weiteres Festival seine Unterstützung zu.

von Ingrid Lang

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