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Förderverein baut einen Schuppen zur Scheune

Eigenleistung Förderverein baut einen Schuppen zur Scheune

Im Frühjahr soll die Fachwerk-Konstruktion fertig sein. Auch diesmal bringen die Mitglieder des Fördervereins viel Eigenleistung ein.

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Kurt Weber (von links) vermittelte Reinhold Koch, Ulrich Weber, Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim, Matthias Schneider und Armin Becker vor der fertigen Bodenplatte den Stand der Arbeiten.
Foto: Ingrid Lang

Frohnhausen . Über das neue Projekt, das der Förderverein „Mehrzweckscheune“ baut, informierte Vorsitzender Armin Becker Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim, Bauamtsleiter Ulrich Weber, Kurt Weber, Matthias Schneider und Ortsvorsteher Reinhold Koch.

Becker betonte, dass der Bürgermeister zu jeder Zeit hinter dem Projekt gestanden habe. In Frohnhausen gelte der Satz „tue Gutes und rede drüber“. Es gebe wohl kein anderes Projekt, über das so positiv wie auch negativ berichtet wurde. Nach gut drei Jahrzehnten sei der Wunsch nach einem Gemeinschaftshaus umgesetzt, erklärte Knierim.

Dank der Dorferneuerung habe es eine neue Situation gegeben und so konnte der Bau der Kulturscheune umgesetzt werden. Insgesamt 75 Prozent der Kosten für den Neubau kamen aus Fördergeld zusammen. Knierim lobte den unermüdlichen Arbeitseinsatz der vielen Helfer, die einige Tausend Stunden Eigenleistung aufbrachten. In Gemeinschaftsarbeit sei ein tolles Vorzeigeobjekt der Stadt Gladenbach entstanden. Hinzu komme noch das Modellprojekt der Trägerschaft. Mitglieder der 12 Vereine gründeten einen Förderverein.

Eigentümer der Scheune ist zwar die Stadt Gladenbach, erklärte Becker, deren Anlagevermögen sich durch das Projekt aber um 600000 Euro erhöhe. Alle 15 Dorfgemeinschaftshäuser kosten die Stadt Gladenbach jährlich etwa 220000 Euro, von denen nur 4000 Euro als fester Betrag an den Förderverein Frohnhausen gehen. Die Unterhaltung und Bewirtschaftung obliegt dem Förderverein. Wie gut das Haus ausgelastet sei, zeige, dass es seit April nur ein freies Wochenende gegeben habe, betonte der Vorsitzende.

Seinen Dank richtete Becker an Ortsvorsteher Reinhold Koch, weil der Erlös des Jubiläumsfestes der Kulturscheune zugute kam, unter anderem für große Sonnenschirme, die nun auf dem Vorplatz installiert sind.

Um Arbeitsgeräte unterzubringen, entschloss sich der Förderverein einen Geräteschuppen zu bauen. Neben der Kulturscheune entsteht jetzt ein 4,5 Meter mal 4 Meter großer Bau. Dazu haben einige Helfer um Bauleiter Kurt Weber bereits den Boden 35 Zentimeter tief ausgehoben, mit Schotter aufgefüllt und dann die Bodenplatte gegossen. Darauf wird eine Holzkonstruktion gebaut, deren Fächer wie bei der Kulturscheune ausgekleidet und verputzt werden.

Wenn alles klappt, soll Ende Oktober ein Richtfest gefeiert werden und der Bau bis zum Frühjahr 2015 fertig sein, erklärte Kurt Weber.

von Ingrid Lang

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