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Förderstufenleiter sagt Servus

Verabschiedung in den Ruhestand Förderstufenleiter sagt Servus

Die Freiherr-vom-Stein-Schule Gladenbach hat Pensionäre und versetzte Lehrer verabschiedet.

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Quelle: Archivfoto

Gladenbach. Schulleiter Michael Prötzel hat Lehrer der Freiherr-vom-Stein-Schule verabschiedet. Angela Baumhögger verlässt nach vielen Jahren die Grundschule und wechselt nun nach Lohra.

Für jeden abgehenden Lehrer hatte der Schulleiter eine kleine individuelle Tasche gepackt, in der er eine Packung Taschentücher für eine weiche Landung in der neuen Schule verstaute. Auch andere Kleinigkeiten wie Schokolade, Tee oder Stifte befanden sich darin.

Auch Carl Hubbe geht weg von Gladenbach: Prötzel charakterisierte ihn mit den Worten: „Er ist mir vor allem immer als unermüdlicher Naturwissenschaftler in Erinnerung geblieben.“ Auch erwähnte er in diesem Zug einen weiteren Chemielehrer, Bernhard Krenig, der auch die Schule verlässt.

Außerdem wurde Agnes Kuhne verabschiedet, die nach mehr als 15 Jahren die Europaschule verlässt, um am Phillippinum zu lehren. Prötzel beschrieb sie als „freundliche und kompetente Persönlichkeit“, die ihm vor allem durch die vielen erfolgreichen Kunstabitur-Prüfungen im Gedächtnis bleiben wird.

Stephanie Haitsch und Jörn Weinrich verlassen die Schule, um sich intensiv um ihre Kinder zu kümmern. Des Weiteren dankte der Schulleiter Jan Weller, der als Zivildienstleistender für ein Jahr an der Schule mitgearbeitet hat und dort vor allem in der Klasse von Christiane Diderrich unterstützend tätig war. Nach den Verabschiedungen an andere Schulen richtete sich Prötzel an die neuen Pensionäre.

Er startete dabei mit Dietrich Bender, den er als „Weltenbummler“ charakterisierte. Bender hatte viele Jahre im Ausland verbracht, zum Beispiel etwa 15 Jahre in Lateinamerika (La Paz). Der Schulleiter bedauerte, dass Bender immer nur sehr kurze „Gastspiele“ an der Europaschule hatte.

Er unterrichtete zu Beginn seiner Lehrerlaufbahn Englisch und Erdkunde. In den letzten Jahren kam Spanisch als dritte Fremdsprache hinzu. Er forderte nicht nur seine Schüler, sondern auch immer wieder sich selbst. Außerdem bereicherte er seinen Unterricht mit Geschichten seiner Reisen, die ihm bei seinen Schülern Sympathiepunkte einbrachten.

von Ann-Kathrin Weigand

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