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Flowtrail geht als gutes Beispiel voran

Nachbarkommunen wollen nachahmen Flowtrail geht als gutes Beispiel voran

Der Flowtrail in Bad Endbach ist zwar nicht mit einem Tourismuspreis ausgezeichnet worden, doch das Konzept war ganz vorne mit dabei.

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Es geht rasant bergab auf dem Flowtrail in Bad Endbach. Die Strecke hat nun eine Anerkennung erhalten. Ein Holzschild weist den Mountainbikern den Weg.

Quelle: privat, Benedikt Bernshausen

Bad Endbach. Bürgermeister Markus Schäfer hatte die leichte Hoffnung, dass der Bad Endbacher Flowtrail in der Kategorie „Touristische Innovationen und Marketingprojekte“ vom Land Hessen ausgezeichnet wird.

Die Hoffnung hat sich zwar nicht erfüllt, allerdings hat sich das Bad Endbacher Projekt gegen 40 Beiträge durchgesetzt und war unter den besten drei. Mit dem Tourismuspreis ausgezeichnet wurde die „Mohnblüte Meißner, die traditionelle Kulturpflanze dient dort zur touristischen Positionierung einer Region.

Es sei zwar bei der Vorstellung des Projektes nicht erläutert worden, warum die Jury die Mohnblüte ganz vorne sah, Schäfer ist dennoch nicht enttäuscht. „Auf die Nominierung sind wir sehr stolz“, erklärte er. Mit dem Flowtrail habe die Gemeinde in Zusammenarbeit mit vielen Ehrenamtlichen ein naturverträgliches Mountainbiken für die ganze Familie geschaffen.

Schäfer hält eine Erweiterung des Angebots aufgrund der großen Nachfrage für möglich, allerdings nur innerhalb des bestehenden Rundkurses. Das Angebot stoße nicht auf Zustimmung und man wolle einen weiteren Eingriff in die Natur vermeiden, gab Schäfer als Begründung an. Den Flowtrail nutzen neben den Mitgliedern des Motorsportclubs Salzbödetal auch viele Auswärtige.

Viele würden nach Bad Endbach kommen und in der Gemeinde übernachten, meist aber nur für eine Nacht. Deshalb wird überlegt, den Sportlern mehr Abwechslung anzubieten. Schäfer baut dabei auf die geplanten Vorhaben in den Nachbarkommunen. In Breidenbach und in Biebertal gebe es Bemühungen, ein ähnliches Angebot wie in Bad Endbach auf die Beine zu stellen.

Sollte dies umgesetzt werden, werte das die Region für Mountainbiker erheblich auf, erklärte Schäfer. In Günterod gibt es zudem den Pump‘n‘jump-Track, ein rund 3000 Quadratmeter großer Fahrrad-Naturspielplatz, oberhalb des Multifunktionsfeldes. Dort treffe man viele Jugendliche an, zum Ballspielen oder Radfahren. „Das ist wirklich“, sagt Schäfer.

von Silke Pfeifer-Sternke

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