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Flodders treiben in Gladenbach ihr Unwesen

Kirschenmarkt Flodders treiben in Gladenbach ihr Unwesen

Motivwagen, Spielmannszüge und Musikgruppen sorgten am Sonntag in den Straßen der Gladenbacher Innenstadt etwa zweieinhalb Stunden lang für Unterhaltung.

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51 Zugnummern und mehr als zweieinhalb Stunden lang war der Festzug beim Kirschenmarkt 2014.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Gladenbach. Was die Gladenbacher und ihre Gäste auf die Beine stellten, konnte sich einmal mehr sehen lassen. Die meisten Aktionen gab es vor der Ehrentribüne. Dort hatte Prominenz aus dem gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf Platz genommen, erstmals zu Gast beim Kirschenmarkt war Landrätin Kirsten Fründt.

Alle Akteure und auch das Publikum waren guter Stimmung. Die Stadtpolitik kam fast ungeschoren davon. Gleichwohl herrschte viel Gaudi in den Straßen.

51 Zugnummern und mehr als zweieinhalb Stunden lang war der Festzug beim Kirschenmarkt 2014. Foto: Benedikt Bernshausen

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Mitglieder des Gewerbevereins hatten den Gassenhauer „Atemlos“ umgetextet und besangen den bevorstehenden Wechsel im Bürgermeisteramt von Amtsinhaber Klaus-Dieter Knierim auf Peter Kremer. Sie trugen T-Shirts mit dem Konterfei des künftigen Stadtoberhaupts mit dem Aufruf „Go, Peter, go!“

„Ach du Schreck, die Garage muss weg“, lautet der Slogan der Damengymnastikgruppe des TV Gladenbach. Damit spielten sie auf den nun wieder in Aussicht stehenden Abriss einer Rohbaugarage auf der „Innenstadt-Insel“ an, der nicht mehr möglich schien, weil die Verhandlungen zischen Stadt und Eigentümer festgefahren waren. „Fußball geht, Volkstanz kommt“, kündigte die Volks- und Trachtentanzgruppe Gladenbach an. Sie reist in diesem Jahr nach Brasilien. Der Frauenchor „TonArt“ hat zwei Lieder aus dem ersten Teil des Kino-Hits Sisters Act im Repertoire - „I will follow him“ und „Hail Holy Queen“. Die Sängerinnen trugen die beiden Hits in Nonnen-Kostümen vor und hatten dabei ein paar Gags auf Lager.

von Hartmut Berge

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