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Festliche Stimmung in der Kirche und am Lindenplatz

Lohra im „Lichterglanz“ Festliche Stimmung in der Kirche und am Lindenplatz

Klein, aber fein präsentierte sich nach der gelungenen Premiere im 
 vergangenen Jahr der Weihnachtsmarkt unter dem Motto „Lichterglanz am Lindenplatz“.

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Claudia Hoffarth las den Kindern in der Kirche eine Weihnachtsgeschichte vor.

Quelle: Ingrid Lang

Lohra. Am und im Alten Rathaus boten die Aussteller den Besuchern an ihren Ständen allerlei Nützliches und Dekoratives. Der Turnverein hatte Kartoffelsuppe gekocht und bot sie mit und ohne Würstchen an, die freiwillige Feuerwehr schenkte kalte und heiße Getränken aus. Die Grundschüler hatten Dekoratives aus Salzteig gefertigt, und der CVJM bot süße oder herzhafte Crêpes und Kinderpunsch an.

Aber auch Würstchen vom Grill und Pommes waren auf dem kleinen Markt zu finden. Zudem gab es Honig aus eigener Produktion, Bienenwachskerzen, Kaffee von der Kaffeerösterei in Kehna, Plätzchen, handgefertigte Schals und Mützen, Dekoratives wie Sterne aus Holz und Ohrringe aus Naturmaterialien. Zudem wurden Windlichter und Leuchter aus Beton, Fotografien von Tieren, Blüten und große Panoramen, die die Orte der Großgemeinde zeigten, zum Kauf angeboten.

In der Kirche gab der Posaunenchor um Heinrich Böth zusammen mit dem Gesangverein Liederhort Lohra ein Konzert. Die Bläser erfüllten für kurze Zeit die gut besuchte Kirche mit herrlichen Klängen, zu der auch viele Flüchtlinge, die zur Zeit in Lohra leben, gekommen waren.

Mit „Es ist eine Zeit angekommen“ und dem „Tetje Pajom“ , o Herr gib uns Frieden“ glänzte der Gesangverein unter der Leitung von Irina Warpenkin. Abrupt war das Konzert zu Ende, weil ein Sänger zusammenbrach und ins Krankenhaus transportiert wurde.

Die Besucher verließen die Kirche und in den Gesichtern spiegelte sich Betroffenheit. Einige der Flüchtlinge begaben sich anschließend zum gemeinsamen Kaffeetrinken in das evangelische Gemeindehaus. Reger Betrieb herrschte auch im „Alten Rathaus“, indem es kaum einen freien Platz gab, weil dort selbst gebackener Kuchen verkauft wurde. Im unteren Teil konnten sich die Besucher ebenfalls eine Ruhepause gönnen.

Holzarbeiten und viele Teddys, aber auch Wildschweine, Schwäne und kleine Elefanten waren dort ausgestellt. Wer sich für die Fertigung der Stofftiere interessierte, konnte Hannah Bodenbender über die Schulter schauen.

Hochbetrieb herrschte auf dem Kinderkarussell, das mit den Jüngsten seine Runden drehte. Bei anbrechender Dunkelheit lauschten die Kleinsten in der Kirche Claudia Hoffarth, die die Geschichte vom Nikolaus mit seinem Weihnachtspony vorlas. Danach erschien das Weihnachtspony mit dem Christkind für die Kinder.

von Ingrid Lang

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