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Ferienspiel-Konzept hat sich bewährt

Lohra Ferienspiel-Konzept hat sich bewährt

Die Lohraer Jugendlichen machten sich viel Mühe mit einem „Tag der offen Tür“ im Jugendclub. Allein die Resonanz der Erwachsenen enttäuschte.

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Viel Spaß hatten die Ferienspielkinder, als sie bei den Tennisfreunden Lohra zu Gast waren und ein Magier seine Kunststücke vorführte. Das Ferienspielkonzept soll beibehalten werden.Foto: Anita Ruprecht

Lohra. Ein durchweg positives Fazit von den Ferienspielen in den Sommerferien zogen die Ortsbeiratsmitglieder und Bürgermeister Georg Gaul bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Lohra am Donnerstagabend.

Für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren bot Catherine Romey mit ihrem Team täglich eine feste Betreuung von 7.45 bis 14.30 Uhr an. Parallel dazu hatten Vereine aus der Großgemeinde Lohra ein buntes Programm für die Kinder vorbereitet. Romey lobte die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, die sich allesamt sehr kooperativ und engagiert gezeigt hatten.

Für 11- bis 17-jährige Jugendliche bot das Team rund um die Jugendpfleger Lucas Krusche und Karl H. Nickel (bsj Marburg) mit Tagesaktionen und Ausflügen ein attraktives Programm in interkommunaler Zusammenarbeit mit Gladenbach und Bad Endbach an. Bis zu 80 Jugendliche nahmen an den Aktionen teil, sagte Krusche. Nach dem Erfolg in diesem Jahr habe der Gemeindevorstand beschlossen, die Lohraer Ferienspiele im nächsten Jahr wieder in dieser Form anzubieten, sagte Gaul.

„Beim Tag der offenen Tür des Jugendraums in Lohra haben sich die Jugendlichen und ihren Raum sehr positiv präsentiert“, sagte Ortsvorsteherin Elfriede Köhler. Krusche und Köhler bedauerten allerdings, dass die Anstrengungen der Jugendlichen sehr wenig Beachtung in der Öffentlichkeit gefunden hatten, weil kaum Besucher da gewesen seien. Dies sei nicht gerade motivierend für die Jugendlichen, eine solche Aktion nochmals zu veranstalten, sagte Krusche.

Über die aktuellen Bauangelegenheiten berichtete Georg Gaul, dass Anfang Dezember eine Anliegerversammlung zum Thema Gehwegesanierung in der Gladenbacher Straße stattfinden solle. Die Anlieger werden schriftlich zu der Versammlung eingeladen.

Einem Prüfantrag von Ortsbeiratsmitglied Kurt Schwald über ein durchgehendes Halteverbot auf der rechten Seite der Schnurrgasse und die Verlegung einer Querungshilfe Richtung Ortsmitte, die im Zuge des Ausbaus des Buswendeplatzes entstehen soll, stimmte der Ortsbeirat zu. Bei der nächsten Verkehrsschau sollen die beiden Punkte überprüft werden, versprach Gaul.

Bei dem „Buswendeplatz“, der in Lohra neu entstehen soll, handele es sich korrekt um eine „Rendezvous-Haltestelle“, wie ihm der RMV mitgeteilt habe, sagte Gaul. Der romantische Begriff steht für einen Haltepunkt, an dem mehrere Linien zeitgleich zusammentreffen. Über den Neubau der Rendezvous-Haltestelle werde in der Gemeindevertretung am 29. November endgültig entschieden.

Die alte Molkerei werde derzeit vom Besitzer saniert und wenn alles fertig und die baurechtliche Abnahme erfolgt sei, werde der Landkreis in dem Gebäude bis zu 30 Asylbewerber unterbringen, berichtete Georg Gaul dem Ortsbeirat.

von Anita Ruprecht

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