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Feiern im Bus

Hoffenheim - Eintracht Feiern im Bus

Kurz vor Weihnachten ist die Eintracht vom Main nur noch läppische zwei Punkte von einem Euro-League-Platz entfernt. Wer hätte das vor drei Wochen gedacht? Da herrschte in Frankfurt noch Weltuntergangsstimmung. Vor den Emporkömmlingen aus Hoffenheim sollte man keine Angst haben. Aus dem Bus aussteigen, siegen und wieder heimfahren!     

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Haben Frankfurts Alexander Meier (Mitte), Stefan Aigner (links) und Bastian Oczipka auch in Hoffenheim wieder Grund zum Jubeln?

Quelle: Peter Steffen / dpa

Marburg. Mit dem Sieg gegen Bremen im Rücken sollte die Eintracht eigentlich in Sinsheim mit breiter Brust auftreten. Wäre da nicht das Torhüter-Problem: Timo Hildebrand muss für den erkrankten Felix Wiedwald ran. Wenn das mal gut geht. Hildebrand hat seit fast 13 Monaten kein Pflichtspiel mehr absolviert. Gerade hatten sich die Adlerträger an Trapp-Vertreter Wiedwald gewöhnt. Auf ihn konnten sie sich verlassen. Er wurde immer besser, hat toll gehalten. Er hatte gute Chancen, der Nummer Eins Trapp in Zukunft Paroli zu bieten. Hildebrand wird in Sinsheim nicht langweilig werden, denn hinten ist die Eintracht nach wie vor anfällig. Gegen Bremen brannte es in der zweiten Halbzeit im Frankfurter Strafraum lichterloh. Aber das macht die SGE inzwischen durch mehr Mut und Klasse in der Offensive wett. Wenn die Eintracht heute die TSG so ernst nimmt wie jüngst Gladbach und Dortmund, dann ist an der A6 gewiss 'was zu holen. Und dann wird die kurze Heimfahrt für Spieler und Fans zu einer grandiosen Weihnachsfeier.

von Hartmut Berge 

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