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Fans verfolgen Jokos Dreh am See

Action Fans verfolgen Jokos Dreh am See

Spektakuläre Szenen auf und an dem Wasser: Etwa 300, nicht nur junge und weibliche Fans, verfolgten am Freitagnachmittag die Aufzeichnungen für die beliebte Show mit dem Duo Joko und Klaas.

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Gut 300 Schaulustige kamen am Freitag an den Aartalsee, um die Dreharbeiten zu „Mein bester Feind“ zu verfolgen. Neben spektakulärem Helikopter-Wakeboarden gab‘s auch noch Autogramme von TV-Star Joko Winterscheidt.
Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Bischoffen. Bei bitterkalten Temperaturen, nicht weit über dem Gefrierpunkt, stellt sich eigentlich kein Mensch aufs Wakeboard und lässt sich von einem Helikopter über den Aartalsee ziehen. Es sei denn, man ist Kandidat bei der Sendung „Mein bester Feind“.

Gut 300 Schaulustige kamen am Freitag an den Aartalsee, um die Dreharbeiten zu "Mein bester Feind" zu verfolgen. Neben spektakulärem Heli-Wakeboarden gab's auch noch Autogramme von TV-Star Joko Winterscheidt. Foto: Nadine Weigel

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Die rund 300 Schaulustigen frieren. Sie haben sich um den Bootsanleger, auf der Staumauer und rund um den See postiert. Michel Bastian aus dem nahegelegenen Mudersbach kam gleich nach der Arbeit zur Staumauer. Bastian ist großer Fan der Sendung Circus Halligalli, in der „Mein bester Feind“ ursprünglich startete. Um sich das Warten zu vertreiben, hält er zwischendurch per Smartphone seine Freunde auf dem Laufenden, die noch arbeiten müssen. Zwischendurch bewegt er sich, versucht warm zu bleiben. Um ihn herum wird es immer leerer, vielen ist es jetzt dann doch zu kalt.

 

Zeitplan für die Dreharbeiten ist sehr eng

Rund um den Bootsanleger warten viele gespannt auf ihren Star, den 36-jährigen Joko Winterscheidt. Kaum lässt sich der Moderator und Entertainer blicken, kommt Bewegung in die Menschenmenge. Vor den Dreharbeiten muss er seine Fans allerdings zunächst enttäuschen, zu eng sei der Zeitplan für den Dreh.

Dann geht es für ihn, das Kamerateam und die Kandidaten mit einem Motorboot raus auf den See. Hinter der Staumauer steigt ein Hubschrauber auf. Michel Bastian hat ihn schon knapp anderthalb Stunden dort stehen gesehen. Rund um den Bootsanleger staunen die Zuschauer allerdings nicht schlecht. Der Heli sorgt jedoch nicht nur für Luftaufnahmen, sondern lässt auch ein Seil herunter zum Kandidaten.

Daran zieht er ihn aus dem Wasser und hinter sich her. Überraschenderweise hält sich der Kandidat gut auf dem Brett und macht sogar kleine Sprünge über die aufkommenden Wellen. Zwischendurch landet er immer wieder im eiskalten Seewasser. Das nimmt er auf sich, um seinem besten Freund einen Gefallen zu tun, denn darum geht es bei der Sendung.

Kandidat badet im See, Winterscheidt in der Menge

Während der Kandidat seine Runden auf dem Wasser dreht, macht sich Bastian auf den Weg zum Bootsanleger. Er hofft, doch noch einen Blick aus der Nähe auf Winterscheidt werfen zu können. Als der pitschnasse Kandidat barfuß an der wartenden Menge vorbeiläuft, erntet er nur mäßigen Applaus.

Winterscheidt weiß, was auf ihn zukommt. „Was machen wir denn jetzt? Frauen und Kinder zuerst“, ruft er seinen Fans entgegen und kann sich erst mal kaum retten vor den Smartphone-Besitzern, die alle auf ein Selfie hoffen. In der Traube sind auch Janine Valentin mit ihrer neuneinhalb Monate alten Tochter Emma und Freundin Anne Kirchhoff aus Erda, die seit Stunden auf Winterscheidt warten und letztendlich ebenso mit einem Selfie belohnt werden, wie Michel Bastian.

von Philipp Lauer

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