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Evangelische Jugend nimmt Fahrt auf

Feiern zur Dekanatsfusion Evangelische Jugend nimmt Fahrt auf

Der Aufbruch ist gelungen: Die Evangelische 
Jugend bereitete den Weg für ein Leben und Arbeiten im fusionierten Dekanat Biedenkopf-­Gladenbach.

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In der „Alten Werkstatt“ in Wallau trat die Band „Happy Ending“ für die evangelischen Jugendlichen auf.

Quelle: Jürgen Jacob

Friedensdorf. Mit der Abkürzung „ejuBIG“ für „Evangelische Jugend Biedenkopf-Gladenbach“, gaben sich die Verantwortlichen ein Wortspiel für eine „große“ Aufgabe.

Nicht nur deswegen dachten sich die Verantwortlichen der Evangelischen Jugend für den Startschuss der gemeinsamen Jugendarbeit im Hinterland und im oberen Edertal etwas Besonderes aus: Gemeinsam feierten sie an zwei Orten und legten die rund elf Kilometer lange Wegstrecke dazwischen in einem gecharterten Sonderzug der Kurhessenbahn zurück.

Der Jugendgottesdienst, kurz JuGo, am Sonntag stand unter dem Motto „#läuft“. Mitarbeitende aus vielen Gemeinden und das JuGo-Team des Dekanates machten sich vorher viele Gedanken und bereiteten Aktionen vor.
Schon in der Christuskirche in Friedensdorf herrschte reger Andrang: Aus allen Ecken der Region kamen die Jugendlichen, um gemeinsam dieses Ereignis zu feiern.

„In Bewegung kommen“ auf unterschiedliche Weise

Jugendliche aus Friedensdorf und Gladenbach bereiteten den Einstieg vor. Die Friedensdorfer JuGo-Band gestaltete mit Liedern den ersten Teil und mit einer „piepigen“ Bewegungsaktion erfreuten die Jugendlichen aus Gladenbach die Besucher. Zudem gab es Video-Botschaften aus Jugendkreisen, beispielsweise aus Dautphe oder Allendorf/Eder.

Dekanatsjugendpfarrer Stefan Föste und die Dekanatsjugendreferenten Klaus Grübener und Christian Reifert aus Dautphetal und Biedenkopf machten deutlich, wie unterschiedlich der Begriff „in Bewegung kommen“ aufgefasst und gestaltet werden kann.

Während Föste es eher gemütlich im Schaukelstuhl angehen ließ, legte Grübener sportlichen Ehrgeiz an den Tag, ohne dabei mit dem Trimm-Rad auch nur einen Zentimeter voran zu kommen. Reifert hingegen unterstrich, dass nur mit dem ersten Schritt ein Anfang möglich ist.

Schreiten mussten danach auch die Besucher – zum Bahnhof in Friedensdorf. In einem bunten Lindwurm zogen sie durch die Straßen des Dautphetaler Ortsteils und stiegen in einen Triebwagen der Kurhessenbahn. Im Zug ging es bewegend weiter. Im Sinne eines „Speed-Datings“ mussten die Besucher alle zwei Minuten rotieren und konnten so viele Menschen aus anderen Orten besser kennenlernen.

Dekan: Jugend setzt ein Zeichen

Empfangen wurde der Zug in der „Alten Werkstatt“ in Wallau von der Band „Happy Ending“. Jugendliche aus Buchenau und Oberdieten hatten dort die inhaltliche Gestaltung übernommen. Als Höhepunkt wurde die neue „ejuBIG“-Homepage von den Vorsitzenden der Dekanatsjugendvertretungen Rebecca Pfeiffer und Mark Weber online geschaltet.

Biedenkopfs Dekan Gerhard Failing zeigte sich beim Segen zum Ende des Gottesdienstes sehr zufrieden: „Die Jugend hat heute ein Zeichen gesetzt, dass wir mit tollen Ideen und Fähigkeiten aus verschiedenen Gemeinden und Regionen in eine gestärkte Zukunft gehen.“

Nach einem gemeinsamen Imbiss machten sich die Besucher wieder auf dem Weg zum Bahnhof, wo sie ein Feuerwerk verabschiedete. Zum Abschluss erhielt jeder noch einen Jahreskalender der „ejuBIG“, in dem weitere Aktionen vermerkt sind.

von Jürgen Jacob

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