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Europaschule erhält erneut Gütesiegel

Studien- und Berufsorientierung Europaschule erhält erneut Gütesiegel

Das Kultusministerium zeichnete die Gladen­bacher Europaschule zum zweiten Mal in Folge für ihr Angebot zur Studien- und Berufsorientierung aus.

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Im Panoramaraum der Gladenbacher Europaschule empfing Schulleiter Michael Prötzel (Dritter von links) die Kooperationspartner sowie die für die Studien- und Berufsorientierung ­zuständigen Lehrer.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Gladenbach. Die Europaschule hat zwölf feste Kooperationspartner, bei denen Haupt-, Real- und Gymnasialschüler in die Berufswelt hineinschnuppern können. Auf Partnerbetriebe ohne vertragliche Bindung kann die Schule auch zurückgreifen, zum Beispiel beim Projekt Café Beruf, das auch zur Berufswahlfindung dient.

„Wir brauchen die Realität über Praktika, damit die Schüler wissen, welche spannende, schöne Herausforderung in der Arbeitswelt auf sie zukommt“, sagte Schulleiter Michael Prötzel, der die Kooperationspartner in die Schule geladen hatte, um mit ihnen die Zertifizierung gebührend zu feiern. Die Verleihung der Urkunde für die vorbildliche Arbeit hatte bereits im September stattgefunden, für die Kooperationspartner gab es am Donnerstag auch eine Überraschung: die Urkunde auf
 DIN-A 3 als Farbkopie.

Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem die Firma Weso, der ambulante Pflegedienst Karin Görg, die Juko in Marburg, die VR Bank Biedenkopf-Gladenbach sowie die Beruflichen Schulen in Biedenkopf. Dort haben die Schüler in der 7. und 8. Klasse Gelegenheit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. „Sie können feststellen, ist der Beruf was für mich oder nicht“, erklärte Studiendirektor Rainer Haffer.

Prötzel erklärte, dass es die Studienberatung bereits seit längerem an der Europaschule gibt, ebenso wie die Berufsorientierung für Haupt- und ­Realschüler. Bei der vorherigen Auszeichnung hatte die Schule die Berufsorientierung für den gymnasialen Zweig gerade eingeführt. Dieses Gesamtkonzept wurde nun erneut mit dem Siegel des Kultusministeriums belohnt. Ein Hinweisschild, das auf die besondere Leistung hinweist, hängt bereits am Haupteingang. Für die Urkunde wird noch ein geeigneter Platz gesucht.

„Die Auszeichnung haben wir nicht allein bekommen, sondern weil Sie mit im Boot sitzen“, sagte Prötzel in Richtung der Kooperationspartner. Der Austausch untereinander sei wichtig und eine Optimierung immer möglich, ergänzte er.

von Silke Pfeifer-Sternke

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