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„Es war eine aufregende Zeit“

Scheidende Kirschenkönigin Jennifer Fuchs „Es war eine aufregende Zeit“

Weniger als zehn Tage noch, dann endet die Regentschaft von Kirschenkönigin Jennifer Fuchs. Am Freitag, 3. Juli, setzt sie ihrer Nachfolgerin die Krone auf.

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Für die 18-jährige Jennifer Fuchs aus Mornshausen/S. geht eine spannende Zeit mit vielen Erlebnissen zu Ende.

Quelle: Jannis Kuhl

Gladenbach. „Es war eine aufregende Zeit, ich habe viele Leute kennengelernt und viel erlebt“, sagt Jennifer Fuchs. Ihre Amtszeit als Kirschenkönigin endet nach einem erlebnisreichen Jahr.

Die 18-Jährige aus Mornshausen/S. blickt auf eine schöne Zeit als Repräsentantin der Stadt Gladenbach zurück. Bei den vielen Terminen, die Jennifer Fuchs als Kirschenkönigin wahrgenommen hat, gab es einen Favoriten: die Fahrt in die Partnerstadt Monteux.

„Der Strand hat mich einfach umgehauen“, schwärmt Fuchs. Es war ihr erster Besuch an einem Strand, überhaupt ihr erster Urlaub, doch auch die anderen Aktivitäten in der Partnerstadt haben sie beeindruckt.

„Die Partnerstadt hat einiges zu bieten“, sagt sie über den Besuch auf einer Lavendelfarm und über einen Stadtrundgang. Nicht mal die Tatsache, dass sie sich eine Gastfamilie gewünscht hatte, jedoch in einem Hotel untergebracht war, hat der guten Stimmung Abbruch getan.

Erinnerungen in Fotoalbum festgehalten

Auch neben dem Amt als Kirschenkönigin verlief Jennifer Fuchs‘ Jahr sehr gut. Sie hat eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau begonnen und ist darüber sehr glücklich. Vor allem der freundliche Umgang mit den Kollegen und ihre Tätigkeiten bereiten ihr dabei Spaß. Im August kommt sie schon in ihr zweites Lehrjahr, das erste „verging wie im Flug“, erklärt sie.

Als Erinnerung an die schöne Zeit in ihrem Amt hat sie, gemeinsam mit ihrer Mutter, ein Fotoalbum erstellt. Das soll auch nach der Amtszeit weitergeführt werden – Jennifer denkt dabei an Erinnerungen aus ihrer Ausbildung. Jennifer Fuchs‘ Mutter trat 1995 auch zur Wahl als Kirschenkönigin an, konnte diese jedoch nicht gewinnen und ist umso glücklicher, dass ihre Tochter diesen Titel tragen darf.

Auf die Frage hin, ob sie wehmütig ist, wenn sie ihr Amt abgeben muss, entgegnet sie, dass sie zu 70 Prozent traurig sei, aber auch glücklich über die Freizeit und die volle Konzentration auf ihre Ausbildung.

Nächste Ziele: Ausbildung und Führerschein

„Ich hätte allerdings gerne noch ein Jahr gemacht“, lacht sie. Ihre Krone und die Schärpe darf sie behalten und sie hat auch schon Plätze für die Erinnerungen: „Die Krone kommt in eine Vitrine, dort liegt sie auch jetzt schon. Für meine Schärpe finde ich bestimmt auch einen schönen Platz“, sagt Fuchs.

Über ihre nächsten Ziele sagt sie, dass die Ausbildung und ihre Noten im Vordergrund stehen, doch auch der Führerschein soll bald absolviert werden, um die langen Busfahrten zu vermeiden und mehr Zeit zu haben. Ein Auto hat sie bereits.

Auch die letzten Tage als Kirschenkönigin beschäftigen sie: „Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich mir die Haare machen soll und was ich anziehe“. Sie möchte auch, dass ihr dreijähriger Bruder den Posten ihres Prinzen übernimmt. „Dann muss ich mich auf den Bildern etwas kleiner machen“, lacht sie.

Nach einem Jahr macht sie nun den Thron frei für ihre Nachfolgerin, die am Freitag, 3. Juli im Festzelt gewählt wird. Ihr Wunsch für den Kirschenmarkt: „Ich möchte noch einmal in einer Kutsche fahren, das wäre sehr schön.“

von Jannis Kuhl

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