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Es bleibt bei Kalbfleisch

Kirschenmarkt: Autoscooter Es bleibt bei Kalbfleisch

Die erneute Bewertung der Bewerbungen um einen Autoscooter-Standplatz für den Kirschenmarkt durch den Magistrat der Stadt Gladenbach brachte kein neues Ergebnis.

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Quelle: H. Hein / pixelio.de

Gladenbach. „Unterm Strich lag der Autoscooter des Beschickers Kalbfleisch nur ganz knapp vor den beiden Kreuser-Anlagen“, erklärt Bürgermeister Peter Kremer auf Anfrage der OP.

Somit misslang auch der erneute Versuch der Diedenshäuser Schaustellerfamilie Kreuser, sich per Gerichtsbeschluss in den Kirschenmarkt einzuklagen. Mit vier Ständen hatten sie sich beworben, erhielten nur Absagen und wandten sich an das Verwaltungsgericht in Gießen.

Dieses bestätigte bei Pizza-Hütte und „Entenangeln“ die Auswahl des Magistrates, legte ihm aber hinsichtlich der Autoscooter eine Neubewertung auf. Denn: Der Magistrat hatte bei seiner ersten Entscheidung den Zwei-Säulen-Autoscooter von Kalbfleisch unter anderem den Vorzug gegeben, weil dieser schneller aufzubauen sei.

Zudem böte die geringere Säulenzahl den Zuschauern einen besseren Blick aufs Geschehen als der Acht-Säuler der Kreusers. Diese Kriterien seien in die Neubewertung nicht eingeflossen, erklärt Kremer, dennoch verdrängten die Kreuser-Scooter – ein Zwei- und ein Acht-Säuler – die Kalbfleisch-Anlage nicht vom Favoritenplatz.

„Ich habe mit nichts anderem gerechnet“, erklärt Herbert Kreuser der OP und sagte, dass sein Anwalt das weitere Vorgehen übernehmen werde.

von Gianfranco Fain

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