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Ende des Jahres ist Schluss: Klaus Ronzheimer hört auf

Ortsvorsteher Ende des Jahres ist Schluss: Klaus Ronzheimer hört auf

Ortsvorsteher Klaus Ronzheimer kündigte an, dass er nach elfjähriger Tätigkeit sein Amt zum 31. Dezember aufgeben und aus dem Ortsbeirat ausscheiden wird.

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Herzhausens Ortsvorsteher Klaus Ronzheimer hört zum Jahresende auf.

Quelle: Helga Peter

Herzhausen. „Ich werde zum 31. Dezember dieses Jahres diesen Stuhl räumen, das Amt des Ortsvorstehers aufgeben und aus dem Ortsbeirat ausscheiden.“ Diese Ankündigung des Ortsvorstehers sorgte für Überraschung in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates, die im Dorfgemeinschaftshaus stattfand und an der auch zwei Bürger teilnahmen.

Ronzheimer begründete seine Entscheidung zum einem mit beruflichen Gründen und zum anderen damit, dass im Ortsbeirat ein Generationenwechsel stattfinde, der weitergeführt werden müsse. Im Hinblick auf die Kommunalwahl 2016 sei es sinnvoll, wenn bereits im kommenden Jahr ein Wechsel erfolge. Ronzheimer gehört dem Gremium seit 1997 an und bekleidet das Amt des Ortsvorstehers seit elf Jahren.

Danach stellte der Ortsvorsteher die Investitionswünsche für 2015 vor, die im Wesentlichen eine Fortschreibung darstellen. Dabei handelt es sich um die neue Dacheindeckung für die Friedhofshalle und die Erneuerung der Dachrinnenkästen.

Ronzheimer berichtete, dass die Aufstellung der Urnenwand, die zugunsten der Dringlichkeit in Holzhausen zurückgestellt wurde, ebenfalls für 2015 aufgenommen ist. Zudem müssten im Friedhof die wellige Betonpflasterung und der Eingang beim Abfallbehälter erneuert werden. Seit drei Jahren befasst sich das Gremium mit dem Schlauchturm der Feuerwehr. Dieser soll abgerissen oder neu eingedeckt werden. Auch die Erneuerung der Flügeltür im Dorfgemeinschaftshaus und ein Außenanstrich des Gebäudes seien wünschenswert.

Neues Projekt für 2015: Ringwasserleitung

Als neues, dringendes Projekt sieht der Ortsbeirat eine Ringwasserleitung zwischen den Straßen „Am Attenbühl“ und „Forsthausstraße“ an, da die Bürger dort bei Wasserspülungen mehrere Tage mit verschmutztem Wasser „zu kämpfen“ hätten. Einstimmig votierte der Ortsbeirat für die Aufstellung der Investitionswünsche.Der Ortsvorsteher stellte eine 30 km/h-Beschränkung innerhalb des Ortes zur Diskussion und bemerkte, dass im Ort zunehmend relativ schnell gefahren werde. Dirk Mussong sprach sich ebenfalls für eine Beschränkung zumindest auf der „Herzhäuser Straße“ aus. Auch in den sogenannten „Haarnadelecken“ sei dies sinnvoll. Mit zwei Ja-Stimmen bei einer Enthaltung votierte das Gremium dafür, der Gemeindeverwaltung eine Geschwindigkeitsbeschränkung zu empfehlen.

Der Ortsvorsteher berichtete, dass die Wasserstelle am Friedhof neu eingefasst werde. Außerdem ist er äußerst zufrieden mit der Sanierung des Kriegerdenkmals. Die Kosten in Höhe von 1500 Euro seien durch 500 Euro von der Gemeinde und aus Spenden gedeckt.

Im Zusammenhang mit der Auftaktveranstaltung des Interkommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) der Gemeinde Dautphetal berichtete der Ortsvorsteher, dass für Herzhausen das Projekt „Dorfladen“, eine Anbindung an den Fahrradweg und die Sanierung der Außenfassade als Wunschprojekte dokumentiert wurden. Am 7. Februar erfolgt ab 14 Uhr ein Rundgang der IKEK-Kommission in Herzhausen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Es sei signalisiert worden, dass der favorisierte „Dorfladen“ durchaus als Pilotprojekt in das Programm gelangen könnte.

Der Ortsvorsteher stellte eine Einladung des gleichnamigen befreundeten Stadtteils der Stadt Netphen vor, der am 20. und 21. Juni sein 725-jähriges Bestehen feiert.

von Helga Peter

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