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Endbachs Idee wird hessenweit bekannt

Auszeichnung Endbachs Idee wird hessenweit bekannt

Die Bad Endbacher Initiative „miteinander-füreinander“ wurde vom Land Hessen als Initiative des Monats ausgezeichnet. Als Anerkennung gibt es 500 Euro.

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Ältere und jüngere Ehrenamtliche bringen sich in der Bad Endbacher Initiative „miteinander-füreinander“ ein, um anderen zu helfen.

Quelle: Patrick Pleul

Bad Endbach. Koordinatorin Birgit Koch war überrascht und froh, als sie am Donnerstag erfuhr, dass die im September 2012 ins Leben gerufene Initiative „miteinander-füreinander“ vom Land Hessen ausgezeichnet wurde. Die Verleihung an die Bad Endbacher Initiative ist so frisch, dass am Donnerstag noch der Vorgänger des Monats Januar 2015, das Familienzentrum MüZe Taunusstein, auf der Internetseite www.gemeinsam-aktiv.de stand.

Die Bad Endbacher Inititiative wurde ausgewählt, weil sie „Menschen aller Generationen einander näherbringt. Sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl und leitet mit ihrer Arbeit eine wertvolle Hilfestellung für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort“, sagt Staatssekretär Michael Bußer. Seit 2004 werden Vereine, Initiativen und Freiwilligenagenturen für ihr vorbildlches Engagement gewürdigt. Außer Birgit Koch engagieren sich mittlerweile 33 Ehrenamtliche in der Initiative und bieten Hilfesuchenden ihre Unterstützung an. Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten hat das Angebot Fahrt aufgenommen.

Hausaufgabenbetreuung und Seniorenfahrdienst

„Es hat eine Weile gedauert, bis sich die Bürger getraut haben, Hilfe nachzufragen“, erklärte Koch. Mittlerweile bringt sie wöchentlich Menschen zusammen. Jeder, der eine Idee hat, kann sich bei ihr melden. So könnten Jüngere zum Beispiel bei Hausaufgaben helfen und Ältere Fahrdienste anbieten. Jeder Ehrenamtliche bestimmt selbst, wie viel Zeit er der Initiative zur Verfügung stellt. Durch die Anbindung an die Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf können die Ehrenamtlichen auch Fortbildungsangebote wahrnehmen.

Ins Leben gerufen hatte die Ehrenamt-Plattform Bad Endbachs ehemaliger Ortsvorsteher Heinrich Böth. Birgit Koch kannte er aus dem Ort, ihren beherzten Einsatz lernte er während der Organisation der 750-Jahr-Feier 2011 kennen und schätzen. Koch war sofort Feuer und Flamme für das Projekt und ist es noch immer. Sie bietet donnerstags von 16.30 bis 17.30 Uhr eine Sprechstunde im „Jeegels Hoob“ in Hartenrod an und hofft auf weitere Mitstreiter, die ebenfalls für die Idee brennen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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