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Eleonora fiebert Wahlabend entgegen

Miss-Germany-Wahl Eleonora fiebert Wahlabend entgegen

Ein Leben im Blitzlichtgewitter ist Eleonora Frank zwar nicht gewohnt, aber sie kennt es jetzt - und es gefällt ihr. Die Miss-Anwärterin Eleonora Frank aus dem Bad Endbacher Ortsteil Wommelshausen sammelte im Trainingscamp auf Fuerteventura Erfahrungen als Fotomodell.

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Im Trainingscamp auf Fuerteventura lernte die Blondine Eleonora Frank einige ihrer Konkurrentinnen um den Miss-Germany-Titel kennen.

Quelle: SaschaRund.de

Wommelshausen. Als eine von 24 Anwärterinnen auf den Miss-Germany-Titel ist die 22-jährige Eleonora Frank aus dem Bad Endbacher Ortsteil Wommelshausen mittlerweile in aller Munde. Sie lernte im Miss-Camp auf Fuerteventura das anstrengende Leben eines Models kennen und unterzog sich einem harten Training, um am 23. Februar im Europapark in Rust ihr Bestes zu geben.

Bei der Miss-Germany-Wahl will die Miss Westdeutschland auf dem Laufsteg strahlen. Dass ihr dies gelingt, hofft sie von ganzem Herzen. Aber sie weiß auch: Die Konkurrenz ist groß. Mit 22 jungen, hübschen Frauen trainierte die Wommelshäuserin 10 Tage für den großen Moment. Ihre Freundin Stefanie Leicht, Miss Mitteldeutschland, hatte sich den Fuß verletzt. Bis kurz vor dem Abflug hoffte Leicht, mitfliegen zu können. Doch dann waren die Schmerzen zu groß und es kam das Aus - zumindest für das Trainingscamp.

Für Eleonora Frank war dies ein kleiner Schock. Aber dieser verflog schnell und sie die anderen Mädchen im Camp besser kennenlernte. „Es war nie langweilig“, sagt die 22-Jährige. Im Gegensatz zum Lauftraining daheim allein, erhielt sie von den Coaches viele Rückmeldungen. Es wurde ihr geraten: „Kopf und Kinn hoch“.

Gerade laufen, nicht stolpern, lächeln und Körperspannung halten, darauf komme es an. Auch habe sie sich verschiedene Laufstile aneignen müssen: sportlich, elegant, mit Drehungen und auch die Balance haltend mit einem Handtuch auf dem Kopf. „Wir haben alles durchprobiert.“ Trainiert wurde zu peppiger Musik. Das hat der Wommelshäuserin besonders gut gefallen.

Der Tagesablauf war eher gewöhnungsbedürftig für die 22-Jährige. Um 6.30 Uhr klingelte der Wecker, dann gab es Frühstück. Um 7.15 Uhr ging’s zum Fotoshooting an den Strand. Während die Fotografen mit Daunenjacke und Wollmütze arbeiteten, waren die Mädchen im Bikini bei 9 Grad Außentemperatur im 7 Grad kalten Meer. Doch Eleonora Frank fühlte die Kälte nicht. „Ich habe mich nur auf das Fotoshooting konzentriert.“ Die Anstrengung war es wert: „Es sind supertolle Fotos im Sonnenaufgang entstanden.“

An das Arbeiten als Model könnte sie sich gewöhnen. Einen Vorgeschmack auf die Arbeit wird sie in den kommenden Tagen noch ausreichend erhalten. Denn, zurück in Rust müssen die Mädchen zahlreiche Pressetermine bis zum großen Tag absolvieren. Auch die Lauf- und Sprachtrainings sind noch nicht beendet. Es wird bis zum Schluss weitergeprobt. Für den perfekten Auftritt am Donnerstag.

Ob sie ihre blonden Haare offen trägt oder eine Hochsteckfrisur, darüber ist sich die Wommelshäuser Anwärterin noch nicht im Klaren. Ganz allein entscheiden muss sie die unter Umständen wahlentscheidende Frage nicht. Eine Friseurin steht ihr zur Seite und wird sie am Wahlabend beraten.

Ihr großes Ziel, Miss Germany zu werden, musste Eleonora Frank mittlerweile etwas relativieren. Trotz aller Freude darüber, unter den schönsten Frauen Deutschlands zu sein, bleibt sie realistisch. Sie findet, dass sehr viele hübsche Mädchen um die Krone kämpfen. Zunächst peilte sie die Top 3 an, nun wäre sie schon glücklich, wenn sie es unter die ersten 8 schafft. „Das wäre schon super. Miss Germany zu werden, der Oberknaller.“

Auch wenn sie es nicht unter die Besten schafft. Eleonora Frank nimmt viel mit - nicht nur das Wissen ums Modeln. Es gab auch jede Menge Sponsorengeschenke. Schuhe, Taschen, Kleider, Bikinis, T-Shirts und ein Kofferset. Und sie hat viele nette Menschen getroffen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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