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Einsatz für Sicherheit endet

Polizeihelfer Einsatz für Sicherheit endet

Kirstin Klein und Thorsten Eckel verlassen nach rundviereinhalb Jahren den freiwilligen Polizeidienst in der ehemaligen Kreisstadt.

Biedenkopf. Was für viele Bewohner in den vergangenen Jahren zum Straßenbild gehörte, gibt es nicht mehr. Die freiwilligen Polizeihelfer Kirstin Klein und Thorsten Eckel scheiden auf eigenen Wunsch aus dem freiwilligen Polizeidienst aus. Seit September 2008 waren sie in Biedenkopf im Einsatz.

In einer Feierstunde wurden sie nun verabschiedet. Dabei ging Bürgermeister Joachim Thiemig auf die Entwicklung des Freiwilligen Polizeidienstes ein. Die Kommune hatte mit dem Land Hessen einen Kooperationsvertrag zum Freiwilligen Polizeidienst unterzeichnet. Dieser wurde bereits im Jahre 2000 im Zuge eines Pilotprojektes in Biedenkopf eingeführt, als das Land die Bezahlung der Polizeihelfer nicht mehr übernahm, wurde das Projekt beendet.

Nachdem mittlerweile mehr als 100 Gemeinden und Städte, den Dienst wieder einführten, entschloss sich auch Biedenkopf im Jahre 2006 wieder dazu. Die Stadt übernahm die Kosten von sieben Euro pro Arbeitsstunde.

Ende Oktober 2006 nahm der erste Polizeihelfer seinen Dienst in Biedenkopf auf. Ihm folgten später mit jeweils zehn Stunden pro Monat die Biedenkopferin Kirstin Klein und der Wallauer Thorsten Eckel. Die Einsatzschwerpunkte lagen in der Kernstadt, bei den Einkaufsmärkten, am Schloss und in Wallau. Zusätzlich waren die Polizeihelfer bei Volksfesten vor Ort, berichtete Thiemig.

Den Polizeihelfern stehen neben den sogenannten Jedermannrechten auch weitergehende Befugnisse zu. So durften sie die Identität von Personen feststellen und auch Platzverweise aussprechen. Thorsten Eckel und seine Kollegin sind überzeugt, dass der Dienst in der Öffentlichkeit gut aufgenommen wurde, da er das Sicherheitsgefühl der Bürger stärke.

von Erich Frankenberg

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