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„Ein guter Tag, um mit Spatenstich loszulegen“

Familienzentrum Dautphetalschule „Ein guter Tag, um mit Spatenstich loszulegen“

Der leichte Regen weichte die Laune der am Entstehen des Familienzentrums beteiligten Vertreter nicht auf. Die Verträge sind noch nicht unterschrieben, doch die Bauarbeiter können nun schon loslegen. Freitagmittag erfolgte der erste Spaenstich auf dem Gelände der Dautphetalschule.

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Gut gelaunt beim ersten Spatenstich für das Familienzentrum an der Dautphetalschule (von links): Wilhelm Döringer, Dekan Matthias Ullrich, Präses Joachim Lies, SPD-Fraktionschef Joachim Ciliox, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern, CDU-Fraktionschef Dr. Horst Falk, Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt, FW-Fraktionschef Michael Honndorf, Projektleiter Norman Pfeifer und Schulleiter Harald Becker.

Quelle: Gianfranco Fain

Friedensdorf. „Willkommen auf dem Gelände des Landkreises“, begrüßte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern gestern launig die Vertreter der am Bau beteiligten Körperschaften, das evangelische Dekanat Gladenbach und die Gemeinde Dautphetal. McGovern fasste später zusammen, was seine Vorredner schon geäußert hatten. „Es ist ein guter Tag, um mit dem Spatenstich loszulegen.“ Denn der „gute Startpunkt“ für das Familienzentrum, wie Dekan Matthias Ullrich seinen Hoffnung ausdrückte, fand statt, obwohl die Verträge zwischen Gemeinde und Dekanat zwar unterschriftsreif - bis kurz vor dem Spatenstich wurde noch verhandelt - , aber eben noch nicht unterzeichnet sind.

Ullrich bezeichnete den Bau als „Herzensanliegen“ des Dekanats, weil es für die Kirche wichtig sei, im Hinterland mit sozialer, diakonischer und familiärer Arbeit präsent zu sein. Dazu bedürfe es eines Knotenpunktes, an dem Generationen zusammengeführt werden können.

Weshalb dies auf einem kreiseigenen Gelände erfolgen wird, erläuterte Schuldezernent McGovern: „Es ist gut, wenn wir nicht nur Schulen und Kindertagesstätten als Zentren der Erziehung verstehen.“ Und: Eine gute Schule gebe es nicht, ohne das Zusammenwirken aller Beteiligten. „Wir können es uns nicht leisten, Kinder durch den Rost fallen zu lassen, sondern wollen den Unternehmen der Region gut ausgebildete Jugendliche heranführen.“

Diesen „Standortfaktor“ sprach auch Bürgermeister Bernd Schmidt an, als er von einem Modellprojekt sprach, das in der Region Schule machen kann.

von Gianfranco Fain

FAMILIENZENTRUM

Der erste Bauabschnitt des „Familienzentrums an der Dautphetalschule“ wird im Kindertagesstätten-Trakt Räume für zwei U-3-Gruppen sowie eine Regelgruppe bieten. Ferner wird ein „Büro“-Trakt“ entstehen, in dem das Dekanat Gladenbach die weiteren familienspezifischen Angebote konzentrieren will. Mit der Inbetriebnahme ist Ende 2014 zu rechnen. Die kalkulierten Kosten betragen rund 1,45 Millionen Euro, wobei die Finanzierung über den Träger, die Evangelische Kirche Hessen Nassau, läuft, was die Gemeinde ab 2015 für 25 Jahre mit jährlich 236000 Euro belastet, die sich aus 76000 Euro Finanzierungsanteil plus Betriebskosten ergeben.

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