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Ein Sommer mit heißem Programm

Jugendarbeit Ein Sommer mit heißem Programm

Ab sofort können sich Jugendliche aus Gladenbach, Bad Endbach und Lohra für das Sommerferien-Programm anmelden. Angeboten werden 37 Aktionen.

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Lohras Bürgermeister Georg Gaul, Lucas Krusche, Günter Becker (Gladenbach), Dieter Domke (Bad Endbach) und Karlheinz Nickel stellten in Bad Endbach das neue Sommerprogramm der Interkommunalen Jugendarbeit vor.Foto: Silke Pfeifer-Sternke

Bad Endbach . Im dritten Jahr der Interkommunalen Jugendarbeit hat der Marburger Verein bsj das Ferienprogramm für Jugendliche noch einmal aufgestockt. In einer Broschüre sind auf 50 Seiten die Angebote aufgelistet. Im vergangenen Jahr hatte die Broschüre nur einen Umfang von 32 Seiten.

„Die Aktionen sind vielfältiger und wir haben uns am Puls der Zeit orientiert“, sagt Jugendpfleger Karlheinz Nickel. Er rechnet damit, dass sich 110 bis 120 ­Jugendliche anmelden, wobei 350 Einzelteilnahmen möglich sind.

Die Aktionen richten sich an die Älteren, für die die Ferienaktionen der Gemeinden Lohra und Bad Endbach und der Stadt Gladenbach nicht so spannend seien, erklärte er weiter.Das Gros der Angebote mache die klassische Ausrichtung des Vereins bsj aus: Abenteuerpädagogik. Man sei viel draußen, zum Beispiel beim Kanufahren, Klettern, Mountainbiken. Es gebe aber auch kreative Angebote wie einen Theater-Workshop und auch konsumorientierte wie einen Kinoabend.

Um dem Wunsch der Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr gerecht zu werden, sei auch die Kanu-Tour auf eine 4-Tages-Reise verlängert worden. Gleiches gelte für die Kletter-Tour. „Weil während der Tour vieles in Gang kommt und die Gruppen zusammenwachsen“, erklärte Nickel.

Insgesamt bieten die Veranstalter 11 Mehrtagesaktionen für die Dauer von 2 bis 5 Tagen an sowie 26 Tagesaktionen. Auch sind wieder spezielle Angebote für Mädchen vorgesehen. Es sei zudem versucht worden, die Angebote auf die teilnehmenden Kommunen aufzuteilen. Es komme aber auch vor, dass sich Jugendliche nicht nur für die Teilnahme an Aktionen in ihrer Gemeinde oder Stadt anmelden, sondern für Angebote, die ihnen gefallen - egal in welcher Kommune sie stattfinden.

Nickel hob speziell die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen hervor. Das Sommerprogramm habe sich als nützlich erwiesen, wenn Vereine auf der Suche nach Nachwuchs sind. So bieten sie zum Beispiel Schnupperkurse für Tennis, Trampolin oder Basketball an. „In Hartenrod haben wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen gesammelt“, bestätigte Nickel und berichtet von Jugendlichen, die offenbar nicht gut genug Fußball spielten, um im Verein in einer Mannschaft als Spieler aufgestellt zu werden. Über das Sommerprogramm hätten sie in einer AG ein bis zwei Jahre trainiert und seien jetzt im Verein integriert - und gut genug, um auch auf dem Platz zu spielen.

Die Broschüre wird in den Schulen verteilt. Dort könnten die Teilnehmer auch in den Sekretariaten ihre Anmeldungen abgeben. „Wir sammeln sie dann dort wieder ein“, sagt Jugendpfleger Lucas Krusche. Anmeldeschluss für das Sommerprogramm ist der 14. Juni. Ab dem 17. Juni können die Teilnehmerlisten in den Verwaltungen eingesehen werden.

von Silke Pfeifer-Sternke

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