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Ein Lagerplatz für Windradteile entsteht

Windpark Hilsberg Ein Lagerplatz für Windradteile entsteht

Die durch gerichtliche Auseinandersetzungen entstandenen zeitlichen Verzögerungen zwingen die Gemeinde Bad Endbach Vorkehrungen zu treffen, um den Windpark auf dem Hilsberg noch in diesem Jahr ans Netz zu bringen.

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Bisher sind rund die Hälfte der 8000 Quadratmeter großen Fläche mit Folie und Schotter belegt. Sie soll ab Ostern als Lagerplatz für die anglieferten Teile der Windrad-Türme dienen.

Quelle: Gianfranco Fain

Bottenhorn. Eine davon ist seit Dienstag auf einer Wiese nahe dem Hilsberg zu beobachten. Dort, neben der Landesstraße 3049, die von Bottenhorn nach Steinperf führt, lässt der Eigenbetrieb „Kur, Tourismus, Energie“, der Gemeinde Bad Endbach seit Dienstag einen Lagerplatz entstehen. Bisher sind rund die Hälfte der 8000 Quadratmeter großen Fläche mit Folie und Schotter belegt (Foto: Fain).

Wenn das Areal fertig ist, sollen um Ostern herum die ersten von rund 300 Schwertransportern über Runzhausen und Bottenhorn dort nachts anrollen und Teile der Windradtürme anliefern, die ein großer Raupenkran ablädt. Das erklärte Thomas Reuter, Technischer Leiter des Bad Endbacher Eigenbetriebs und auch Bauamtsleiter der Gemeinde, gestern an der neuen Baustelle.

Von diesem Lagerplatz aus werden die Teile dann über die Landesstraße, die durch eine Ampelschaltung gesperrt wird, zu den Windradstandorten gebracht - so wie sie ab Mai benötigt werden und vor allem unabhängig von Strecken-Problemen, die auf Schwertransporte zukommen können.

Sicherheitsdienst überwacht Lager

Ursprünglich sollte der Lagerplatz rund 500 Meter weiter direkt an der ersten Rechtsbiegung der seit voriger Woche verbreiterten Zufahrt zum Hilsberg entstehen, wo die Gemeinde Grundstücke gekauft und gepachtet hat (siehe nebenstehenden Artikel).

Da auf der Fläche seltene Pflanzen entdeckt wurden, gab die Naturschutzbehörde des Landratsamtes keine Genehmigung. Daraufhin schloss die Gemeinde mit sechs Grundstückeigentümern Pachtverträge, für eine halbjährliche Nutzung. Anschließend werde der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt, erklärt Reuter. Die rund 100000 Euro für den Lagerplatz, seien in der Kalkulation der Gesamtbaukosten schon enthalten.

Reuter kündigte auch an, dass sowohl der Lagerplatz wie auch die gesamte Windpark-Baustelle gesichert werden: durch Bauzäune, Videoüberwachungs-Kameras und Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, was die Nutzung des Areals bis zum Bauende durch Wanderer oder Radfahrer ausschließe.

von Gianfranco Fain

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