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Ein Dorf feiert drei Tage mit seiner Wehr

Freiwillige Feuerwehr Rodenhausen Ein Dorf feiert drei Tage mit seiner Wehr

Drei Tage feierten die Rodenhäuser mit Bürgern der Großgemeinde Lohra das 125-jährige Bestehen der örtlichen Feuerwehr.

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Mitglieder der Jubiläumswehr führten am Sonntag den Festzug durchs Dorf an.

Quelle: Gianfranco Fain

Rodenhausen. Da haben die Rodenhäuser aber richtig Glück gehabt: Kaum war gestern der Festzug durch das Dorf am Festplatz angekommen, fing es an zu regnen. Der Stimmung im Festzelt tat das aber keinen Abbruch, zumal sich der Himmel später wieder für die Sonne öffnete. Zwar konnten sie das Wetter nicht beeinflussen, aber auch sonst erhielten die Rodenhäuser viel Lob für die gute Organisation des Festes.

Bereits am Tag zuvor hatten die Teilnehmer beim Grenzgang unter dem Thema „FFW Rodenhausen von 1890 – 2015“ ihren Spaß. Das achtköpfige Grenzgangsteam arbeitet eine rund 4 Kilometer lange Wanderung aus, die entlang historischer Ereignisstationen durch das Dorf verlief. Nach und nach wurden Orte aufgesucht, an denen Feuerwehreinsätze stattgefunden haben beziehungsweise wo die Feuerwehr ihre Einsatzgeräte untergestellt hatte, bis zum ehemaligen Löschteich, der zum Schwimmbad ausgebaut wurde und heute als Fischteich dient.  

Drei Tage feierten die Rodenhäuser mit Bürgern der Großgemeinde Lohra das 125-jährige Bestehen der örtlichen Feuerwehr.

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Begonnen hatte die Jubiläumsfeier aber am Freitagabend mit einem Totengedenken und einem anschließenden Festkommers. Im Festzelt bekannte Landrätin Kirsten Fründt: „In diesem Teil meines Landkreises war ich noch nie.“ Sie freue sich über die Einladung zur Jubiläumsfeier, sagte die Landrätin und zeigte sich sichtlich beeindruckt über das, was das kleine Dorf zum Feuerwehrjubiläum auf die Beine gestellt hatte.

Schlagkräftige junge Einsatzabteilung gelobt

Es sei eine Herausforderung im ländlichen Raum, funktionierende Einsatzabteilungen zu haben, fügte die Landrätin hinzu. Zuvor hatte Gemeindebrandinspektor Markus Wißmann auf die Fusion der Einsatzabteilungen Rodenhausen und Seelbach am 11. Oktober 2014 hingewiesen. Dadurch sei eine schlagkräftige Einsatzabteilung mit 23 gut ausgebildeten Feuerwehrleuten im Durchschnittsalter von 24,5 Jahren entstanden, an deren Spitze Benjamin Wagner steht. Dieser wohlbedachte und vernünftige Schritt  sei der Wunsch beider Wehren gewesen und nicht von der Gemeinde ausgegangen, betonte Bürgermeister Georg Gaul.

Zwischendurch sorgten die Line-Dancers der Volkstanzgruppe Gladenbach und der Gesangverein Lohra für die musikalische Unterhaltung. Danach spielte eine Live-Band zum Tanz.

von Gianfranco Fain und Anita Ruprecht

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