Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Eiche als Zeichen in der „Grünen Mitte“ der Integration

Baumpflanzung Eiche als Zeichen in der „Grünen Mitte“ der Integration

Eine Baumpflanzung als Symbol der Integration bereichert die neue „Grüne Mitte“ Dautphetals als Zentrum des Miteinanders der Generationen und Kulturen.

Voriger Artikel
Grüne wollen Zukunft für Geburtshilfe
Nächster Artikel
Wenn gestandene Männer in Tüllröckchen trompeten

Gemeinsam schaufelten Ch. Iftikhar Ahmed (links), Präsident des Ahmadiyya-Landesverband, und Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt die Erde für die neue Eiche um.

Quelle: Gianfranco Fain

Dautphe. Schöner hätte der Dienstag für Bürgermeister Bernd Schmidt nicht sein können. Nicht nur, dass er an jenem Nachmittag den Spielplatz als ersten Baustein der neuen „Grünen Mitte“ Dautphetals freigab, er freute sich zudem über eine Baumspende, die die Ahmadiyya-Gemeinde Deutschlands der Gemeinde Dautphetals zukommen ließ.

Zum Einpflanzen der Eiche kam eigens der Landespräsident der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Ch. Iftikhar Ahmed, nach Dautphe, um die „Geste der Integration“ zu vollziehen. Möge dieser Baum wachsen, wie auch die Freundschaft, sprach er als Hoffnung aus.

Die Freundschaft, sie entstand bei einem Integrations-Fußballspiel mit den Alten Herren des FSV Buchenau, war auch die Triebfeder für die Spende aus dem „100 Städte - 100 Bäume“-Programm der islamischen Glaubensgemeinschaft. Man sei in Buchenau so nett aufgenommen worden und hatte viel Spaß, erinnern sich die Teilnehmer, da habe man eine Baumspende angeboten, obwohl es in Dautphetal keine Ahmadiyya-Anhänger gibt.

Der Baum werde bewusst in „der Mitte“ aufgestellt, sagte Bürgermeister Bernd Schmidt. Hier könnten schon die Kleinsten lernen, miteinander zu leben. Es gebe in der Gemeinde viele Integrierte und nun könne man dokumentieren: „Wir dürfen alle hier leben, und das sollten wir wertschätzen.“

von Gianfranco Fain

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr