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Dritte Fortsetzung der Aufbauhilfe

Tansania Dritte Fortsetzung der Aufbauhilfe

Leitungen verlegen, Lampen anschließen und Wände streichen gehörten zu den Haupttätigkeiten der Hinterländer Reisegruppe in Tansania.

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Heidrun Henningsen, Lehrerin in Weidenhausen, verschönerte mit afrikanischen Schülern die Wände ihrer Aula.

Quelle: Sophie Cyrax

Gladenbach. Von ihrem jüngsten Arbeitseinsatz in Tansania berichteten der ehemalige Dekan Dieter Schwarz und seine Mitreisenden. Die Helfer aus dem Hinterland verlegten in der „Fanaka Secondary Memorial School“ elektrische Leitungen, strichen Wände und halfen in Kindergarten und Schule.

Zum dritten Mal innerhalb von elf Monaten machte sich Dieter Schwarz mit Hans Hauswirth auf den Weg nach Afrika. Bei ihren vorangegangenen Arbeitseinsätzen hatten die Ruheständler auf dem Dach der Schule und der umliegenden Gebäude eine Solaranlage installiert.

„Nun haben wir das Innere einiger Häuser elektrifiziert“, sagte Dieter Schwarz bei der Vorstellung des Reiseberichtes. So verlegten Hans Hauswirth und er beispielsweise in der Aula der Schule die Stromleitungen, schlossen Lampen an und stellten die Stromversorgung in der Küche und in Lagerräumen sicher.

Zum ersten Mal waren mit den beiden erfahrenen Tansania-Reisenden in Afrika die Abiturientinnen Sara Cieslar aus Bischoffen und Patricia Horst aus Butzbach dabei. In Bunju, wo die „Fanaka“-Schule ihren Sitz hat, trafen sie auf weitere Gesichter aus dem Hinterland: Heidrun Henningsen, die an der Schule in Weidenhausen unterrichtet, war mit ihrem Mann bereits einige Wochen zuvor angereist, um an der Schule zu arbeiten und eine Filmdokumentation über das Projekt zu drehen. Der ehemalige Herborner Pfarrer Erhard Henkel und seine Frau Barbara Welte schlossen sich der Gruppe ebenfalls an.

Neben den Elektro-Arbeiten standen für die Helfer verschiedene Arbeiten in den neuen Gebäuden auf dem Plan: „Wir haben mit einigen Schülern so ziemlich alles gestrichen, was es zu streichen gab“, beschreibt die Abiturientin Sara Cieslar in ihrem Reisebericht ihre „Hilfsarbeiten“.

Unter der Leitung von Heidrun Henningsen malten die afrikanischen und deutschen Jugendlichen beispielsweise bunte Motive auf die weißen Wände in der Aula der Schule. Außerdem halfen die Abiturientinnen in dem Kindergarten sowie den Schulklassen der „Fanaka Memorial School“ mit.

Für alle Beteiligten sei es wieder ein „sehr guter und eindrücklicher Hilfseinsatz“ gewesen, zieht Dieter Schwarz Bilanz. Zwar sei die nächste Afrika-Reise noch nicht geplant, Aufgaben gibt es aber genügend: So wollen die Unterstützer der Schule unter anderem Spenden sammeln, um Schulbücher zu kaufen und möglichst ein Lehrer-Gehalt auf Dauer zu finanzieren.

Die „Fanaka Memorial Secondary School“ in Bunju/Tansania ist Teil der Partnerschaftsarbeit des evangelischen Dekanates Gladenbach. Informationen gibt es bei Dieter Schwarz, Telefon 0 64 62 / 40 86 49.
Sophie Cyriax ist für die Pressearbeit der Dekanate Biedenkopf und Gladenbach der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zuständig.

von Sophie Cyriax

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