Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Drei Geschwindigkeitsmessanlagen kommen

Blitzer Drei Geschwindigkeitsmessanlagen kommen

Die Stadt Gladenbach lässt vermutlich bis Ende August drei stationäre Blitzer installieren: einen in der Kernstadt und zwei in Weidenhausen.

Voriger Artikel
Innenstadt soll attraktiver werden
Nächster Artikel
Gedenktafel soll den neuen Buswendeplatz zieren

Künftig werden Autofahrer auch in der Stadt Gladenbach damit rechnen müssen, bei Geschwindigkeitsüberschreitungen zur Kasse gebeten zu werden.

Quelle: Archiv

gladenbach. Während der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend teilte Gladenbachs Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim mit, dass die Auftragsvergabe zur Errichtung von drei stationären Geschwindigkeitsmessanlagen erteilt worden sei.

Ursprünglich war deren Installierung bereits zum Jahresanfang vorgesehen. Durch die notwendige europaweite Ausschreibung habe sich dies leider verzögert, berichtete der Bürgermeister. Geplant ist, dass eine Messanlage in der „Marburger Straße Einmündung Vorgartenstraße“ bis „Marburger Straße 23“ in der Kernstadt installiert wird.

Probemessungen: Fast jedes zweite Auto zu schnell

Zwei weitere Geschwindigkeitsmessanlagen sollen in Weidenhausen den Verkehr beruhigen. So wird eine Anlage am „Westring Einmündung Freiherr-vom-Stein-Straße“ bis Hausnummer 17 an der Landesstraße 3050 und eine weitere auf der „Petersburg“, Bundesstraße 255, bei der Einmündung der Straße „Haselhute“ bis Hausnummer 41 aufgestellt.

Bei Probemessungen wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass in der „Marburger Straße“ fast jeder zweite Autofahrer schneller als die erlaubten 50 Stundenkilometer gefahren war. Auf Nachfrage von Peter Kremer teilte der Bürgermeister mit, dass diese Geräte vom Hersteller Vitronic aus Wiesbaden kostenlos zur Verfügung gestellt würden, wobei dieser für jede abzurechnende Geldbuße eine Fallpauschale bekomme.

Peter Kremer gibt sein Mandat zurück

Kremer teilte während der Stadtverordnetenversammlung mit, dass er mit Ende dieser Sitzung sein Mandat als Abgeordneter niederlege. Peter Kremer tritt am 1. Oktober die Nachfolge von Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim an.

Der 53-jährige Kremer hatte sich bei der Bürgermeisterwahl deutlich gegen seine beiden Mitbewerberinnen Christiane Becker und Lydia Werner durchgesetzt. Nicht mehr dem Gladenbacher Parlament gehört der Römershäuser Thomas Menzel (CDU) an. Für ihn rückt Matthias Schneider aus Frohnhausen nach.

Weiter teilte der Bürgermeister mit, dass der Magistrat beschlossen habe, die dringend notwendigen Bauleistungen „Sanierung der Stützmauer Ost-West-Ring 13“ in Gladenbach-Weidenhausen zu vergeben. Die Kosten bezifferte Knierim mit etwa 15000 bis 20000 Euro, wobei die Baugenossenschaft freiwillig einen Teil der Kosten übernehmen wolle.

Erdgas für Bürger- und Wohnhaus der Stadt

Weiter habe der Magistrat entschieden, im Zuge des laufenden Ausbaus der „Schneebergstraße“ im Stadtteil Erdhausen für das dortige Bürgerhaus und das städtische Wohnhaus „Herborner Straße 3“ Erdgashausanschlüsse herstellen zu lassen. Entsprechende Angebote der EnergieNetz Mitte GmbH würden vorliegen.

von Klaus Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr