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Dorfzentrum bleibt ein Erfolgsmodell

Jubiläum Dorfzentrum bleibt ein Erfolgsmodell

Der Kultur- und Förderverein „Jeegels Hoob“ blickt auf sein zehnjähriges Bestehen zurück und feiert dieses Jubiläum am 17. und 18. August.

Hartenrod. Der Kultur- und Förderverein „Jeegels Hoob“ hat Erfolgsgeschichte geschrieben. „Selbstverständlich ist das bei Weitem nicht, denn in der Anfangszeit standen Irrungen und Wirrungen geprägt von Missverständnissen und Feindseligkeiten, darunter mischten sich jedoch Zuspruch, Aufbruch und Solidarität“, zieht Vorsitzender Hermann Bamberger ein kurzes aber prägnantes Resümee des noch jungen Vereins. Der wurde von 20 Gründungsmitglieder am 17. Juli 2003 im Dorfgemeinschaftshaus aus der Taufe hoben.

Die Vereinsführung übernahmen damals Hermann Bamberger und Andreas Burk gemeinsam und zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurden Crescentia Reithmeier und Willi Arnold gewählt.

Unabdingbar sei eine solche Vereinsgründung gewesen, an die die Verwirklichung des Hauptprojektes der seinerzeitigen Dorferneuerung, das Dorfzentrum „Jeegels Hoob“, geknüpft gewesen sei.

Die Idee hatte der damalige Bad Endbacher Bürgermeister Jochen Becker, der für die Gründung des Vereins plädierte, um damit das Signal setzte: „Wir krempeln die Ärmel hoch und packen die Sache gemeinsam an.“

Nach nunmehr zehn Jahren zieht Vorsitzender Hermann Bamberger eine durchaus positive Bilanz. So habe sich das Dorfzentrum „Jeegels Hoob“, trotz vieler Widerstände, zu einem glänzenden Erfolgsmodell gemausert, das vielfach als beispielhaft bewundert werde, worauf der Verein stolz sei. „Es ist Hartenrods „gute Stube“ geworden“, so Bamberger.

Die Zuschüsse der Gemeinde für dieses Haus hätten in Anbetracht der geringen Höhe ein Alleinstellungsmerkmal. Die Aktivitäten der kulturellen Seite, ein weiterer und wichtiger Aspekt der Vereinsgründung damals, würden als eine Bereicherung des Dorfes und der gesamten Region gelten, da bei allen Veranstaltungen, wie Vorträge über Dorf-, Heimat- und Kulturgeschichte sowie wechselnde Bilderausstellungen, um nur einige zu nennen, jeweils auch viele auswärtige Besucher begrüßt werden könnten.

„Wir sind stolz, dass dies alles rein ehrenamtlich gemanagt wird“, sagt Hermann Bamberger, der sich ganz besonders über die Unterstützung durch die Vereinsmitglieder, allen voran Willi Arnold, Helmut Brodt und Arndt Räuber sowie Günter Menger, freut, die den Betrieb des Hauses in seiner Vielfältigkeit managen.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten bei freiem Eintritt sollen ein freudiges Dankeschön an alle Unterstützer und Einheimische sein.

Dabei soll den Gästen bei humanen Preisen etwas Besonderes geboten werden.

Der Auftakt der Veranstaltung findet am Samstag, den 17. August um 19 Uhr im Dorfzentrum mit der Vorstellung der Vereinshistorie statt. Es folgen Grußworte durch Altbürgermeister Jochen Becker. Die Harmonikagruppe „Confuego“ spielt auf.

Es wird ein Illusionist aus Stadtallendorf sowie ein Überraschungsgast aus Funk und Fernsehen erwartet.

Am Sonntagmorgen ab 11 Uhr erfolgt ein Frühschoppen zu den Klängen der „Hot Swingers Marburg“, einer siebenköpfigen Dixieland-Kapelle. Der Kultur- und Förderverein „Jeegels Hoob“ zählt derzeit 83 Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag beträgt zwölf Euro.

von Helga Peter

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