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Dorferneuerung prägt das nächste Jahr

Das Jahr in Dautphetal: 2017 Dorferneuerung prägt das nächste Jahr

Auch in der Zukunft setzt die Gemeinde Dautphetal darauf, für Handel und Gewerbe attraktiv zu bleiben, wie der Bürgermeister Bernd Schmidt im OP-Interview sagt.

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Ein Bürgerbus soll wie in der Gemeinde Lahntal ohne Werbung durch Dautphetal rollen. Im Haushaltsentwurf für 2017 sind 60.000 Euro für den Kauf vorgesehen.

Quelle: Archiv

Dautphetal. Den Schwerpunkt der Investitionen im nächsten Jahr bilden jedoch die Projekte der Dorferneuerung durch das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (Ikek).

OP: Herr Schmidt, welches Projekt wird 2017 das wichtigste für Dautphetal?
Bernd Schmidt: Das wird nicht ein Projekt, sondern mehrere Projekte unter einem Oberbegriff sein. Wir sind seit 2014 in der Dorfentwicklung eine anerkannte Förderregion und haben bis Mitte dieses Jahres die Zeit genutzt, um unter Beteiligung der Bevölkerung in Arbeitsgruppen Ideen zu entwickeln. Aus diesen Ergebnissen setzen wir im nächsten Jahr die ersten Investitionen um, was den Haushalt 2017 ziemlich stark beeinflusst.

OP: Um welche Projekte handelt es sich und wie werden diese die Gemeinde voranbringen?
Schmidt: Ein ganz großes Projekt ist die Sanierung des 50-Meter-Beckens im Waldschwimmbad Holzhausen, dann der Kauf eines Bürgerbusses, und die teilweise Umgestaltung mehrerer Dorfgemeinschaftshäuser.
Einige Projekte hätten wir ohne die Fördermittel aus dem Ikek nicht stemmen können. Wichtig ist aber auch, dass der gesamt-kommunale Gedanke Früchte trägt. Dieser Effekt war schon in den Arbeitsgruppen zu spüren, wo das Ortsteildenken nicht mehr so ausgeprägt war. Wenn das Ikek diesen gesamt-kommunalen Gedanken nach vorne bringt, ist es schon ein Erfolg.

OP: Wo will die Gemeinde neue Gewerbeflächen entstehen lassen?
Schmidt: Wir haben zwar noch Flächen im Irrlachenfeld, schauen jetzt aber auf den Süden der Landesstraße an der „Neuen Mitte“. Auf der Seite der Dautphetalschule überlegen wir, inwieweit planungsrechtlich Erweiterungsmöglichkeiten für Gewerbe oder Handel zu schaffen sind, weil dort die Anbindung optimal ist.

OP: Wie steht es um den Plan „Mittelzentrum“?
Schmidt: Das Ziel, Mittelzentrum zu werden, bleibt ein Thema. Wir müssen jedoch abwarten, wie die Anhörung zum Landesentwicklungsplan verläuft, die zum Jahresende beginnen sollte. Dann prüfen wir, welche Vorgaben wir erfüllen können, um als Mittelzentrum anerkannt zu werden. Wenn sich das, was wir geschaffen haben, im Plan widerspiegelt, wäre es eine Aufwertung für die gesamte Region.

von Gianfranco Fain

 
 
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