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Die neue Party gelingt

Christliches Konzert Die neue Party gelingt

Bei der elften Auflage des „Live in Concert“-Festivals der evangelischen Jugend im Dekanat Gladenbach feierten 300 junge Menschen zu rockigen Klängen.

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Die Jungs von „WarumLila“ begeisterten beim „Live in Concert“ in Hartenrod die Jugendlichen.

Quelle: Jürgen Jacob

Hartenrod. Der gelungene Abend mit durchweg zufriedenen Jugendlichen gibt den Verantwortlichen der Dekanatsjugend Gladenbach recht: Nach zehn Jahren wurde das Konzept des „Live in Concert“ umgestellt, und statt vier nur zwei Bands präsentiert. Und die Bands „Staryend“ und „WarumLila“ rockten ordentlich mit den Jugendlichen. Mit 300 Besuchern lag die Veranstaltung auf dem Niveau des Vorjahres und war somit ein gelungener Abschluss der Jugendbibelwoche.

Die 14-jährige Lisann Kaut aus Gladenbach-Runzhausen­ war zum zweiten Mal dabei und sagt: „Ich fand es dieses Mal noch besser, es war eine tolle Stimmung und man war ganz nah an den Bands.“ Auch Rebekka Föste aus Steffenberg-Oberhörlen war nach ihrem dritten „Live in Concert“-Besuch begeistert: „Am Anfang dachte ich, es wird langweilig, aber nach zwei so tollen Bands konnte man auch entspannt nach Hause gehen.“ Gemeinsam mit ihren Freundinnen Kathrin Winkler und ­Lisa Rödl (beide Eschenburg-Roth) durfte sie sogar neben WarumLila-Sänger Vita auf der Bühne stehen und gemeinsam das Lied „Papalapap“ singen. „Es war echt cool, auf der Bühne zu stehen“ erklärt die 16-Jährige nach dem Konzert.

„WarumLila“ hatte bereits im vergangenen Jahr mit punkigem Indiepop das Publikum begeistert. Liedtexte, die mitten aus dem Alltag kommen, und Beats, die direkt in den Bauch gehen: Vita (Gesang), Frido (Schlagzeug), Eric (Bass) und Anton (Gitarre) ließen auch diesmal mächtig die Post abgehen.

Vor „WarumLila“ rockten zunächst „Staryend“ die Bühne. Auch wenn sie zum ersten Mal im Hinterland waren, nach wenigen Takten hatten die sympathischen Schwaben das Publikum im Griff. Mit einer Mischung aus Rock, Pop, Synthy-Rock und Worship begeisterte die Band sehr schnell die Menschen. Die fünf Musiker aus Reutlingen haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Zuhörer zum Rocken, aber auch zum Nachdenken zu bringen.

So wurden beide Bands von ihren Fans umjubelt und manchmal mit riesigen Stimmungslawinen bejubelt. Auch der persönliche Kontakt von den Zuschauern zu den Mitgliedern der Bands kommt auf beiden Seiten gut an. Auch der neue Veranstaltungsort „Jeegels Hoob“ trug dazu bei. „So kam man noch viel näher an die Musiker“, beschreibt Magda Thome aus Gladenbach-Erdhausen den Abend.

von Jürgen Jaco

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