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Die drei K‘s schaffen etwas Großes

Eröffnungsfeier Die drei K‘s schaffen etwas Großes

Die drei K‘s mal anders: "Kirche, Kommune, Kreis" feierten die Eröffnung des Familienzentrums in Dautphe. Für den Schulterschluss gab es Applaus.

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Präses Joachim Lies hält das Motto des Familienzentrums hoch.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Dautphe. Einen ganz besonderen Tag feierten gestern die Besucher im Neubau des Familienzentrums. „Kurze Beine, kurze Wege“, dies sei für die Gemeinde Dautphetal Pflicht, wenn es darum geht, familienfreundlich zu sein, sagte Bürgermeister Bernd Schmidt.

Es war ein langer Weg, bis der Wunsch nach einem Familienzentrum umgesetzt werden konnte. Doch als endlich der Beschluss im September 2013 von Dautphes Gemeindevertretern gefasst wurde, neben der Mittelpunktschule in Dautphetal zu bauen, ging es Schlag auf Schlag.

Die Finanzierung von 1,75 Millionen Euro wurde über Landesmittel (300 000 Euro) und ein Darlehen von der evangelischen Kirche, das von der Gemeinde Dautphetal getilgt wird, gesichert.

Lob an Handwerker und Planer: Kosten eingehalten

„Geld allein baut noch keine Häuser“, sagte Präses Joachim Lies. Deshalb war er sichtlich froh, dass die beteiligten Planer und Handwerker den Finanzrahmen nicht gesprengt haben.

Am 5. Januar hat das Familienzentrum seine Arbeit aufgenommen, acht Monate nach der Grundsteinlegung und 15 Monate nach dem ersten Spatenstich. „Wir können uns alle auf die Schulter klopfen“, kommentierte Bürgermeister Bernd Schmidt den Bau des Projektes mit Signalwirkung für den gesamten Kreis.

Bevor es allerdings ans Büfett ging, räumte Lies noch mit einem Gerücht auf: Es sei unwahr, dass mit der Einrichtung des Familienzentrums die Gebühren der Kindertagesstätten erhöht werden. „Ist doch richtig, Herr Schmidt, oder?“ Der Bürgermeister nickte.

Das Familienzentrum steht unter dem Motto: „Gewöhne die Kinder an ihren Weg, so lassen sie nicht davon, wenn sie alt sind.“ Im Familienzentrum seien alle willkommen, auch andere Glaubensrichtungen, betonte Lies.

Das Angebot einer Mensa habe bisher noch nicht umgesetzt werden können, sagte Lies zum Ersten Beigeordneten Marian Zachow. „Wir sind in Gesprächen und werden das hinkriegen“, entgegnete er. Damit der Wunsch nach einer Mensa erfüllt wird, müssen die drei K‘s „Kirche, Kommune, Kreis“ erneut in Klausur gehen und Fakten schaffen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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