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Die Wohnung gleicht einem Paketzentrum

„Päckchen für Osteuropa“ Die Wohnung gleicht einem Paketzentrum

Wie derzeit in der Wohnung von Martha Röske, so muss es auch in der Werkstatt des Weihnachtsmannes aussehen.

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Sie packen die Weihnachtspäckchen ein (von links): Erika Waldschmidt, Christine Kessler, Stefanie Ganz, Barbara Runzheimer und Martha Röske.

Quelle: Anita Ruprecht

Weipoltshausen. Zimmer mit Stapeln voller schön geschmückter Pakete. Andere Zimmer, wo Puppen, Kuscheltiere, Süßigkeiten, Hygieneartikel, Wolldecken und warme Winterkleidung lagern. Und dazwischen wuseln fleißige Helferinnen herum, die mit flinker Hand sortieren, einpacken und die Pakete für die lange Reise fertig machen.

Die Helferinnen, das sind Frauen aus Weipoltshausen, die der 86-jährigen Martha Röske zur Hand gehen. Unermüdlich hat sie auch dieses Jahr wieder Sach- und Geldspenden für die Adveniat-Aktion „Päckchen für Osteuropa“ gesammelt.

Unterstützung auch von Kiindergärten und Schulen

Sie wird auch nicht müde, ihre Unterstützer zu erwähnen. Da ist Gisela Klein aus Weipolts­hausen, die ebenfalls Päckchen versandfertig macht. Oder die Familie Weber, die Lagerraum für die gespendeten Sachen zur Verfügung stellt. Und da gibt es noch viele andere, gerade ältere Mitbürger, die warme Strümpfe, Handschuhe, Schals und Wintermützen für die Päckchen stricken.

Seit fünf Jahren bekommt Röske von einer Gruppe aus Kirchhain-Betziesdorf jährlich 100 fertig gepackte Päckchen, die sie weitergibt. Weitere Spenden kommen von Adventistengemeinden in Gladenbach, Gießen und Marburg sowie aus Kindergärten und Schulen in Treysa und Schotten. Die Grundschule Lohra macht schon seit Jahren mit und die Kindergärten von Altenvers und Kirchvers sind dieses Jahr auch dabei.

Sachspenden sind der eine Teil, für den Transport benötigt Röske pro Päckchen circa fünf Euro, die sie als Spenden bei vielen Aktionen das ganze Jahr über sammelt.

Republik Moldau und Montenegro sind Schwerpunktländer

Die Päckchen aus Schulen und Kindergärten werden alle überprüft und ergänzt, sodass gewährleistet ist, dass in jedem Päckchen dringend benötigte Gebrauchsartikel und warme Kleidung aber auch Kleinigkeiten zum Spielen und Naschen sind.

Schwerpunktländer sind dieses Jahr die Republik Moldau und Montenegro. In beiden Länder unterhalte ADRA, die Hilfsorganisation der Adventisten, Zentralen, von wo aus die Hilfsgüter an Bedürftige verteilt werden, berichtet Röske.

Am 26. November werden die Päckchen in ihrer Wohnung abgeholt. Die Helferinnen haben der Gastgeberin versprochen, ihr zu helfen, ihre Wohnung wieder wohnlich herzurichten.

von Anita Ruprecht

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