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Die Stunde der Verbandsvertreter

Erstmals Berichte in Gemeindevertretung Die Stunde der Verbandsvertreter

Während der Sitzung der Gemeindevertretung Lohra berichtete Hermann Schorge am Donnerstagabend über die Sitzung des Gewässerverbands Salzbödetal.

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Die renaturierte Salzböde in Lohra zwischen Speckbrücke und Tränkbrücke.

Quelle: Anita Ruprecht

Lohra. In den vergangenen Jahren sind in Bad Endbach, Gladenbach-Weidenhausen und Lohra-Damm Hochwasserrückhaltebecken entstanden. Ein weiteres in Biebertal-Krumbach ist im Bau.

Hochwasserrückhaltebecken dienen in der Hauptsache dazu, dass das Wasser des Fließgewässers bei Ereignissen, die, wie zum Beispiel Starkregen, Hochwasser auslösen können, in den Bauwerken aufgestaut und nach und nach an die Kläranlage abgegeben werden kann, damit diese nicht überlastet wird.

Lohra hat mit einem Anteil von 34 Prozent den größten Anteil am Gewässerverband Salzbödetal. Weitere Anteilseigner sind Bad Endbach, Gladenbach, Lollar und Biebertal. Dieses Jahr erwirtschaftet der Gewässerverband einen Verlust von 10.000 Euro, weil die Kosten für den Bau der Hochwasserrückhaltebecken wohl etwas knapp kalkuliert waren, sagte Schorge abschließend.

Neue Haltestelle am Backhaus

Markus Hemberger berichtete über die Verbandsversammlung des RNV (Regionaler Nahverkehrsverband). Der Verband sucht einen neuen Namen und ein neues Logo. RNV kann leicht zu Verwechslungen führen, beispielsweise ist RNV auch das offizielle Kürzel für den Rhein-Neckar-Verkehrsverband.

Anfang Dezember trat der neue RNV-Fahrplan in Kraft, und mit der Fahrplanänderung wurde eine neue Haltestelle in Lohra Richtung Marburg am Backhaus eingerichtet. Der Landkreis wolle ehrenamtliche Mobilitätsberater einsetzen, berichtete Hemberger. Der ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) solle zwar erhalten bleiben, allerdings bedarfsorientiert.

Hemberger befürchtet, dass die kleinen Linien nach Niederwalgern an den Bahnhof oder aus den südlichen Ortsteilen nach Lohra zur Linie 383, die von Bad Endbach nach Marburg führt, ausgedünnt oder eingestellt werden.

80 bis 85 Prozent der Nutzer des RNV sind Schüler, so Hemberger. Ehrenamtliche Mobilitätsberater oder von den Gemeinden eingesetzte Bürgerbusse könnten den öffentlichen Personennahverkehr zwar ergänzen, aber nicht ersetzen, mahnte Hemberger.

von Anita Ruprecht

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