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Die Situation hat sich entspannt

Straßensperrung Die Situation hat sich entspannt

Die Geschäftsleute in der „verkehrsberuhigten Zone“ leiden wie erwartet unter ausbleibender Kundschaft. „Baustellenpreise“ sollen die Kunden dennoch anziehen.

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Die Umleitung für Markt- und Teichstraße hat sich inzwischen eingespielt.

Quelle: Gianfranco Fain

Gladenbach. Es ist wie in einer verkehrsberuhigten Zone, in der die einen genießen und in der andere leiden. Nach rund fünf Tagen, in denen die Teich- und die Marktstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt sind, hat sich die zum Anfang manchmal chaotische Situation aber entspannt. Die Menschen sitzen in den Cafés, diskutieren über den Zustand und genießen die Ruhe.

Des einen Freud ist in diesem Fall aber des anderen Leid: Die Geschäftsleute stöhnen ob der Straßensperrung. Zwar habe der Gewerbeverein dafür gesorgt, dass alle Geschäfte noch mit dem Auto zu erreichen sind, dennoch gebe es Einbußen, erklärt Vorsitzender Axel Baum. Deren Höhe an Kunden und Umsatzrückgang schätzt Baum auf 25 Prozent.

Die Mitgliedsgeschäfte des Gewerbevereins haben diese Entwicklung erwartet und reagiert, Sonderaktionen und Baustellenpreise sollen den Einkauf für die Kunden attraktiv erhalten. Immerhin, so Baum, hielten sich die Verkehrsteilnehmer mittlerweile an die geänderten Regelungen.Das sieht auch Günter Becker so. Die Verkehrsteilnehmer haben sich an die ausgeschilderte neue Verkehrsführung gewöhnt, sagt der Ordnungsamtsleiter.

Beschilderung wird klarer

Nachdem schon am ersten Tag kleinere Nachbesserungen veranlasst wurden, hat das Ordnungsamt auch auf die Beschwerden der Führer von Großfahrzeugen (die OP berichtete) reagiert. Zur Verbesserung des Verkehrsflusses, insbesondere beim Begegnungsverkehr von Bussen und oder Lastwagen, wurden zwei Engstellen in der Bahnhofstraße durch Halteverbote entschärft: betroffen sind zwei Parkbuchten gegenüber des Anwesens Nr. 1 und an den Einmündungen der Mornshäuser und Berliner Straße.

Um den Umleitungsverkehr im Fluss zu halten, gilt nun auch in der unteren Bahnhofstraße beidseitig ein Halteverbot, da es dort zu großen Rückstaubildungen kam. Dort erfolgen demnächst auch Geschwindigkeitskontrollen, beziehungsweise wird das Geschwindigkeitsanzeigegerät eingesetzt.

An der Einmündung Bahnhofstraße/Adolf-Theis-Straße soll in Richtung Marktstraße zur Verdeutlichung ein Hinweis auf „U3“ aufgestellt werden, um ein irrtümliches Abbiegen nach rechts zu verhindern.

von Gianfranco Fain

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