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"Die Mäuse von Nazareth"

Musical "Die Mäuse von Nazareth"

Die Kinder des Bad Endbacher Kindergottesdienstes und der Kinderchor führten an Heiligabend ein Musical in der evangelischen Kirche auf.

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Der Kinderchor und die Kinder des Kindergottesdienstes führten an Heiligabend in der evangelischen Kirche in Bad Endbach das Musical „Die Mäuse von Nazareth“ auf. Fünf Wochen hatten sie für ihren Auftritt geprobt.

Bad Endbach. An Heiligabend um 17.15 Uhr füllte sich die evangelische Kirche in Bad Endbach rasch. Es mussten sogar noch Stühle hinzugestellt werden, damit alle einen Platz bekamen. Der Heiligabend-Gottesdienst wurde von dem Kirchenchor und den Kinder­gottesdienstkindern mitgestaltet. Elina meinte, dass sie ihren Text nicht mehr könne, da sie nun so aufgeregt sei, weil so viele Menschen in der Kirche sind.

Die Kinder des Kindergottesdienstes hatten das Musical „Die Mäuse von Nazareth“ einstudiert, bei dem es auch um die Weihnachtsgeschichte ging. Die Weihnachtsgeschichte wurde aus einer ganz anderen Sicht erzählt, nämlich aus der von Mäusen.

Die Maus Piepsi hatte gesehen, wie ein Engel Maria die frohe Botschaft verkündete. Sie informierte sofort ihre Freunde. Alle Mäuse beschlossen nun, die frohe Botschaft weiterzutragen. Sie trafen eine Frau mit ihren Kindern, die sich allerdings vor der Maus ekelte und sie verjagte. Eine Maus traf eine Blinde, die allerdings mit dem Stock nach ihr schlug. Der König wollte seine Ruhe und befahl der Wache, die Maus zu vertreiben.

Die letzte Chance sah die Maus darin, den Kindern von der frohen Botschaft zu erzählen. Die Kinder kümmerten sich um die Maus, gaben ihr etwas zu essen, nur verstehen konnten sie die Maus nicht. Als die Mäuse sich wieder trafen, berichtete sie von ihren Erlebnissen. Die kleinste Maus hatte gehört, dass man in die Stadt gehen müsse, wo man geboren wurde, also ging Josef mit seiner Maria nach Bethlehem, der Geburtsstadt von Josef. Zum Schluss des Musicals gab es viel Applaus für die Kinder, die in den vergangen fünf Wochen das Musical einstudiert hatten. Pfarrer Clement hielt eine Kurzandacht und machte deutlich, dass Gott bestimmt viele Wege genutzt hatte, dem Volk von der bevorstehenden Geburt seines Sohnes zu berichten.

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