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Die Lawine kann kommen

Gemeindevertretung Die Lawine kann kommen

Der Zustand von Straßen im Gemeindegebiet 
war ein Thema der Dautphetaler Gremien.

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Quelle: Thommy Weiss / pixelio.de

Dautphe. Er sei damals nicht dabei gewesen, als Bürgermeister Hauswirth versprach, die Zufahrt zum Mornshäuser Sportplatz zu erneuern, wenn die Erddeponie verfüllt sei, bekannte CDU-Fraktionschef Dr. Horst Falk am Montagabend vor der Gemeindevertretung.

Doch die Deponie sei jetzt gefüllt und die Straße zum Sportplatz in einem derartig schlechten Zustand, dass sie erneuert 
 werden müsse. Durch ihren 
Antrag wolle die CDU nicht nur erfahren, wie eine Wiederherstellung der Straße realisiert werden kann, sondern auch, wie diese zu finanzieren wäre. Ohne weitere Wortbeiträge stimmten die Gemeindevertreter dem Antrag einstimmig zu.

Da ging es am Mittwoch der Vorwoche in der gemeinsamen Sitzung des Haupt- mit dem Bauausschuss schon kontroverser zu. Einig war man sich nur darin, dass die Straße in einem derart schlechten Zustand ist, dass sie nicht mehr gefahrlos mit einem Auto befahren werden kann.

Doch dem Vorsitzenden des Bau- und Planungsausschusses 
war der Prüfantrag „zu kurz gegriffen“. Wolfgang Schöbener (FW) wollte die damals getroffene Regelung wissen und auch erfahren, wie viel Geld die Gemeinde an Kipp-Gebühren eingenommen hat – zum Gegenrechnen der anstehenden Kosten. „Das Geld von damals ist heute sowieso nicht mehr da“, entgegnete Christdemokrat Andreas Feußner. Im Übrigen sei die Gemeinde verpflichtet, ihre 
Wege in einem verkehrssicheren Zustand zu halten.

Sozialdemokrat Herbert Kreiner gab zu bedenken, dass der Weg zum Sportplatz in Mornshausen nicht der einzige ist, der in einem schlechten Zustand ist. „Ich sehe da eine regelrechte Lawine auf uns zukommen“, mahnte Kreiner.

Um eine weitere Straße ging 
es bei den Anfragen. Sozialdemokrat Joachim Ciliox wollte wissen, ob der Fertigstellungstermin der Bundesstraße 453 im Abschnitt von Wolfgruben nach Eckelshausen, der für Ende November angesetzt ist, noch zu halten sei. Bürgermeister Bernd Schmidt erklärte dazu, dass die Bauarbeiten „bei günstigen Wetterbedingungen“ am 16. Dezem­ber beendet sein sollen. 
Auf Nachfrage erklärte er, dass die bisherige dreimonatige Verzögerung hauptsächlich wegen gefundenen kontaminierten Materials entstanden sei, das erst abtransportiert werden musste.

von Gianfranco Fain

 
 
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Versöhnliche Worte bei Sondersitzung

Friede und Freude, nur kein Eierkuchen wurden am Montagabend während der Gemeindevertretersitzung vorgeführt. Von den Unstimmigkeiten, die dieser Sondersitzung vorausgingen, war keine große 
Rede mehr. Nur CDU-Fraktions­chef Dr. Horst Falk griff das 
Thema kurz auf: „Ich möchte meiner Freude Ausdruck verleihen, dass wir heute doch alle hier sitzen.“

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