Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Die Brummis sollen von K 73 verschwinden

Gefahrenpotenzial Die Brummis sollen von K 73 verschwinden

Endlich Ruhe vor zu vielen Brummis - das wünschen sich viele Bürger in den Dörfern entlang der Kreisstraße 73 zwischen Diedenshausen und Friedensdorf und der daran anschließenden Landesstraße 3387 von Niederweimar bis Diedenshausen. Jetzt haben die jeweiligen Ortsvorsteher entlang der Strecke die Initiative ergriffen und kamen zu einem ersten Sondierungsgespräch zusammen.

Voriger Artikel
Einstimmigkeit herrscht auch in der Zufriedenheit
Nächster Artikel
25-Jähriger aus Wrack befreit

Ortsvorsteher Rolli Messerschmidt hält das drei Kilometer lange Gefälle aus Damshausen in Richtung Friedensdorf für zu gefährlich, wenn die Strecke für den Schwerlastverkehr genutzt wird.

Quelle: Sascha Valentin

Friedensdorf. Gemeinsames Ziel sei es, den Schwerverkehr weitgehend von dieser Strecke zu verbannen, erklärt Friedensdorfs Ortsvorsteher Rolli Messerschmidt. Dabei gehe es aber nicht um den Verkehr ortsansässiger Betriebe. „Wir sind froh, dass wir diese Firmen haben“, sagte Messerschmidt. Im Fokus steht vielmehr der überregionale Verkehr vom und in das Rhein-Main-Gebiet. Denn die Navigationsgeräte geben die K 73 als schnellste Verbindung zur Autobahn ab Gießen an, erklärte er.

Das Problem sei aber, dass viele Passagen entlang dieser Strecke gar nicht für den Schwerverkehr ausgelegt seien. Bestes Beispiel ist eine Engstelle in der Ortsdurchfahrt Hermershausen. Dort ist es sogar schon zu Unfällen gekommen. Aber auch die rund drei Kilometer lange Gefällstrecke von der Anhöhe Damshausen bis hinunter zum Bahnhof in Friedensdorf stelle eine Gefährdung dar, sagte Messerschmidt. Das fange bei Problemen im normalen Begegnungsverkehr an und reiche bis zu der Angst, was wohl passiert, wenn bei einem der Lastwagen die Bremse versagt oder ein sonstiger Defekt auftritt. Denn der Zustand der Fahrzeuge sei durchaus manchmal bedenklich, berichtete Messerschmidt von eigenen Beobachtungen.

Gesprächsrunde mit Behördenvertretern

Zusammen mit seinen Ortsvorsteherkollegen hat er nun beschlossen, zu einem nächsten Treffen, das in Weitershausen stattfinden soll, mehrere Gesprächspartner einzuladen, die zu dem Problem Stellung nehmen sollen. Eingeladen sind unter anderem Vertreter der Polizei, der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, von Hessen Mobil sowie Tiefbauunternehmen. Gemeinsam solle dann nach einer Lösung gesucht, auf jeden Fall aber die Behördenvertreter für die Sorgen der Menschen vor Ort sensibilisiert werden, so Messerschmidt.

von Sascha Valentin

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr