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Der erste Nikolausmarkt 
im eigenen Haus

Der erste Nikolausmarkt 
im eigenen Haus

Jedes zweite Jahr veranstalten die „Aktiven Bürger“ in Weipolts­hausen einen Nikolausmarkt. Dieses Jahr ­erstmals im vom Heimatverein erstandenen ­Gemeinschaftshaus.

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Weipoltshäuser Frauen treffen sich in der Woche vor dem Nikolausmarkt im Dorfgemeinschaftshaus, um Adventskränze und Adventsgestecke aus frischen Zweigen zu gestalten, die sie auf dem Markt verkaufen.

Quelle: Anita Ruprecht

Weipoltshausen. Am Sonntag fand in Weipoltshausen der Nikolausmarkt statt. Dieser wird seit Ende der 1990er Jahre von den „Aktiven Bürger“ im Turnus von zwei Jahren jeweils am ersten Advent veranstaltet.

Das Besondere ist, dass auf diesem Markt lediglich Produkte aus eigener Herstellung verkauft werden, erzählte Vorsitzender Roger Waldschmidt im Gespräch. Das Backhaus im Dorfgemeinschaftshaus wurde schon morgens angeheizt, um am späten Sonntagnachmittag Flammkuchen- und Pizzastücke auf dem Markt anbieten zu können.

Reichhaltiges Kuchenbüffet

In den Reihen der „Aktiven Bürger“ gibt es zahlreiche Bastler. Und so wurden im Dorfgemeinschaftshaus Adventsgestecke, filigrane Stickereien, warme Mützen und Strümpfe, selbstgebastelte Karten sowie Holzarbeiten verkauft. Als besondere Attraktion bot Andreas Runzheimer selbstgebrannten Schnaps aus Früchten der Weipoltshäuser Streuobstwiesen an.

Zudem konnten sich die Gäste an einem reichhaltigen Kuchenbüfett bedienen und im vorderen Bereich des Saales gemütlich Kaffee trinken. Die Kuchen hatten natürlich Frauen aus dem Dorf gebacken.

Der Nikolausmarkt war eine der ersten großen Veranstaltungen, die die Weipoltshäuser in ihrem eigenen Dorfgemeinschaftshaus feierten. Am 1. November erfolgte die offizielle Übergabe des Hauses von der Gemeinde Lohra an den Kultur- und Heimatverein Weipoltshausen (die OP berichtete).

Zeltdach sperrt den Regen aus

„Wir feiern den Nikolausmarkt jetzt in unserem eigenen Dorfgemeinschaftshaus“, sagte Wolfgang Waldschmidt. Der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins fügte hinzu, dass das jetzt fest im Bewusstsein der Bevölkerung verankert sei.

Glühwein und andere Getränke sowie Bratwürstchen wurden unter dem festen Zeltdach und dem Durchgang hinter dem Dorfgemeinschaftshaus verkauft, sodass die Besucher an dem regnerischen Adventssonntag im Trockenen bleiben konnten.

Den Reinerlös der Veranstaltung spenden die „Aktiven Bürger“ wie bisher für gemeinnützige Zwecke.

von Anita Ruprecht

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