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„Der Postraub“ ist drei Mal nominiert

„Deutscher Rock & Pop Preis“ „Der Postraub“ ist drei Mal nominiert

Das Musical „Der Postraub“ bleibt auf Erfolgskurs: In drei Kategorien wurde es für den „Deutschen Rock & Pop Preis 2016“ nominiert. Die Preisverleihung ist an
 diesem Samstag in Siegen.

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Impressionen von der ersten Hauptprobe 2015 für das Musical „Der Postraub“. Die Musical-Darsteller Markus Pol und Karolin Blöcher sind für den „Deutschen Rock & Pop Preis 2016“ nominiert.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Biedenkopf. „Wir freuen uns riesig“, sagt Postraub-Autorin und Regisseurin Birgit Simmler. Sie und Komponist Paul-Graham Brown sind eng mit dem Erfolg der Biedenkopfer Schlossfestspiele verbunden.

Mit der Inszenierung von Musicals mit lokalem Bezug und dem Zusammenspiel von Profis und Laien haben sie für ausverkaufte Veranstaltungen im Biedenkopfer Schlosshof gesorgt. Die Nominierung in den Kategorien „Bestes Musical-Album“, „Bester Musical-Sänger“ und „Beste Musical-Sängerin“ krönt ihre kreative Arbeit. „Das ist eine tolle Anerkennung für unsere Arbeit“, sagt Simmler.

Als „Bester Musical-Sänger“ wurde Markus Pol von einer Fachjury nominiert. Er spielte den Heinrich Geiz in dem Musical „Der Postraub“, in dem es um den legendären Postraub in der Subach geht, der Tagelöhner über Nacht reich machte.

Karolin Blöcher wurde als „Beste Musical-Sängerin“ nominiert. Während Pol sowohl 2015 als auch 2016 mit dem Postraub-Ensemble auf der Schlossbühne stand, kam Blöcher nur 2015 zum Einsatz. Sie spielte die Hauptrolle der verheirateten Margarethe, die sich in Heinrich Geiz‘ Bruder Jakob verliebte. Eine Erkrankung machte Blöcher das Engagement im August 2016 unmöglich. Als Ersatz sprang für sie die Musical-Darstellerin Marina Granchette ein.

Deutsche Popstiftung will Nachwuchs fördern

An diesem Samstag wissen die beiden Musical-Profis, ob sie für ihre Leistung eine Auszeichnung erhalten. Auch Simmler und Brown sind gespannt, ob sie in der Kategorie „Bestes Musical-Album“ einen Preis erhalten. Sie fiebern gespannt der Preisverleihung im Kongresszentrum Siegerlandhalle in Siegen entgegen.

Das Kriterium für die eingereichten Beiträge ist der künstlerische Anspruch. Veranstalter ist die Deutsche Popstiftung. Sie hat sich die Nachwuchsförderung der Popularmusik auf die Fahnen geschrieben. Zum 24. Mal werden Preise verliehen – in mehr als 125 verschiedenen musikalischen Bereichen. Damit will die Deutsche Popstiftung erreichen, dass auch Nachwuchskünstler unterschiedlicher Genres außerhalb des Mainstreams geehrt werden.

Im Kuratorium der Stiftung sitzen namhafte Größen der Musikgeschichte: Heinz-Rudolf Kunze, Nicole, Rudolf Schenker von den Scorpions und Komponist Ralph Siegel. Während Simmler und Brown auf das Ergebnis der Verleihung warten, legen sie aber nicht die Hände in den Schoß. Sie basteln bereits an einem Nachfolgestück. Mit „Die Hatzfeldt“ wollen sie an ­
die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen ( die OP berichtete).

Im August 2017 kommt das neue Musical auf die Schlossfestspiel-Bühne in Biedenkopf. Es ist die Geschichte von Gräfin Sophie von Hatzfeldt, die mit 40 Jahren ihrer Zwangsehe entkommen will. Unterstützung erhält sie von dem jungen ­
jüdischen Rechtsanwalt Ferdinand Lassalle. Beide verbindet mehr als nur ein jahrelanger Rechtsstreit und beide avancierten zu umstrittenen Symbolfiguren der ersten deutschen Demokratiebewegung im Vormärz 1848.

Karten für das Musical „Die Hatzfeldt“ sind noch bis zum 24. Dezember im Sonder-Vorverkauf in der Tourist-Info in Biedenkopf oder online unter www.schlossfestspiele-biedenkopf.de sowie an allen AD-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Der offizielle Vorverkauf für das neue Musical startet Anfang März 2017.

von Silke Pfeifer-Sternke

 
 
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