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„Der Misthaufen muss weg“

Ärger in Erdhausen „Der Misthaufen muss weg“

Während der Ortsbeiratssitzung monierten einige Bürger die fehlende Kommunikation bei der Sanierung der „Schneebergstraße“ in Erdhausen.

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Bis Ende des Jahres soll die „Schneebergstraße“ saniert sein.

Quelle: Klaus Peter

Erdhausen. Unzufrieden zeigten sich Anlieger der Schneebergstraße über die fehlende Kommunikation bei der Sanierung der Straße. So sei diese kürzlich von Montagmorgen bis Mittwochnachmittag auch für Anlieger gesperrt gewesen, ohne dass vorher darüber informiert wurde.

Laut Ortsvorsteherin Christiane Becker sollten die Anlieger mit einem Info-Zettel über den Ablauf der Arbeiten und vor allen Dingen bei Vollsperrungen rechtzeitig informiert werden. Diese Infozettel würden jetzt erst in der kommenden Woche verteilt. Die Kommunikation bei diesen Arbeiten, so die Ortsvorsteherin, muss verbessert und die Anlieger rechtzeitig bei Vollsperrung informiert werden.

Ein Anlieger berichtete, dass er bei dem Bauunternehmen angerufen habe mit dem Ziel, die Planungsschritte zu erfahren. Ihm sei mitgeteilt worden, dass eine langfristige Planung nicht möglich sei. Ein anderer Anlieger schlug vor, dass ein Stück Feldweg geschottert werde, um diesen als Umgehungsstraße bei Vollsperrung für die Anlieger zu nutzen. Auch die Ortsvorsteherin sprach sich dafür aus, einen Teil des Feldweges zu schottern, um diesen im Bedarfsfall als Umgehungsstraße zu nutzen.

Ein weiterer Zuhörer meinte, dass die Bauplanung bei den Sanierungsarbeiten keine Struktur habe. Er warf die Frage auf, wie ein Rettungseinsatz bei Vollsperrung dieser Straße ablaufen solle. Es sei dringend notwendig, dass zumindest die halbe Fahrbahnbreite offen bleibe. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die für den Verkehr gesperrte „Schneebergstraße“, die nur für Anlieger frei sei, von vielen anderen Verkehrsteilnehmern genutzt werde. Dies sei wohl zum Teil auch auf die nicht ausreichende Beschilderung zurückzuführen, mutmaßte ein Zuhörer. Ortsbeiratsmitglied Helmut Brück wies darauf hin, dass die Straße soweit wie möglich für die Anlieger halbseitig offen gehalten werde.

Sorgen bereitet der Ortsvorsteherin die Haltung von Pferden und die Ablagerung von Pferdemist im „Kohlsgrund“ nahe der Wohnbebauung. Dies habe schon zu Beschwerden geführt, die sich in den letzten Tagen erheblich häuften. Dieser Misthaufen stelle für die Anwohner eine nicht unerhebliche Geruchsbelästigung dar. Ein Anlieger berichtete, dass, je nach Windrichtung, die Geruchsbelästigung so stark sei, dass man sich draußen nicht aufhalten könne und die Fenster des Hauses schließen müsse.

Es sei auch zu vermuten, dass die Abläufe aus dem Misthaufen in das Grundwasser eindringen. Ein Zuhörer war der Meinung, dass im Außenbereich kein Misthaufen sein dürfe, sofern dieser nicht Grundwasser geschützt sei. „Der Misthaufen muss weg und so kann es nicht bleiben“, resümierte die Ortsvorsteherin, die das Ordnungsamt der Stadt um Unterstützung bitten will.

An der Friedhofshalle muss die Eingangstür repariert oder erneuert werden. Auch die hässliche innere Holzverkleidung müsse weichen oder durch einen Putz ersetzt werden. Der Ortsbeirat will die Stadtverwaltung bitten, dass der Bauhof diese Arbeiten ausführt.

von Klaus Peter

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