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Den Menschen mit Respekt begegnen

Pfarrer Christof Hentschel Den Menschen mit Respekt begegnen

Seit dem ersten Advent leitet der Pfarrer Christof Hentschel fünf katholische Pfarreien und 
Pfarrvikarien. Seine neue Aufgabe geht er mit
 Optimismus an.

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Pfarrer Christof Hentschel freut sich auf seine priesterliche und seelsorgerische Tätigkeit im Raum Biedenkopf.

Quelle: Helga Peter

Biedenkopf. „In erster Linie bin ich Priester und Seelsorger für alle. Um Menschen zu motivieren, ist Gewinnoptimierung nicht vordergründig. Vielmehr gilt, es den Menschen die wunderbare Botschaft des Evangeliums auch in einer schwierigen Welt zu vermitteln. Das ist eine Alternative“, sagt Pfarrer Christof Hentschel. Er sieht seine neue Aufgabe als große Herausforderung, die er mit Optimismus angeht.

Bildlich für seine Arbeit als Leiter von fünf katholischen Pfarreien und Pfarrvikarien sieht er den Weg vor sich, der innerhalb seines Leitungsbezirkes von Wiesenbach nach Battenberg führt, und der alle Schwierigkeiten 
einer Wegstrecke aufweist. ­Dabei gelte es Unwegsamkeit, Enge und Abgründe zu überwinden und auch Gegenverkehr zu beachten. Das ist ein Bild, so berichtet er, das sich ihm hier vor Ort in der heimischen Landschaft aufgetan habe.

Vielseitige Erfahrungen im In- und Ausland

Wichtig sei auch, auf dem Weg innerhalb des Pastoralen Raumes nach vorne zu schauen mit dem Ziel, eine Pfarrei zu werden. Wie sich das im einzelnen gestalte, läge mit in den Händen der Menschen vor Ort. Dieser Weg könne steinig sein. Wichtig sei, sich mit Respekt zu begegnen und miteinander zu kommunizieren. Unterstützt wird Hentschel in der Betreuung von etwa 8000 Menschen von acht Frauen und Männern als Priester, Pastoralreferenten und den ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort.

Während seiner priesterlichen Tätigkeit und als Mitarbeiter in verschiedenen kirchlichen Gruppierungen hat der 1963 in Paderborn geborene Hentschel vielseitige Erfahrungen im In- und Ausland gesammelt. Sein Abitur legte er 1983 am Theodorianum in Paderborn ab. Es folgte ein Studium der Theologie in Paderborn von 1983 bis 1988.

Nach einem Auslandaufenthalt im Institut Catholique de Paris und Diakonat in der St. Thomas-Morus-Pfarrgemeinde Sennestadt erfolgte die Priesterweihe 1990 in Paderborn. Nach seiner Vikarzeit in Herne ging Pfarrer Hentschel als „Donum-Fidei“-Priester mit Missionsauftrag ins Bistum Le Mans (1993 bis 1999) und drei Jahre als Vikar in Saint-Thomas de La Flèche. Er wirkte als Schulseelsorger an Collèges (bis zur 10. Klasse) und Lycées (Weiterführende Schulen) sowie am katholischen Gymnasium Notre Dame bis 1998, sowie als Pfarrer in Bazouges-sur-le-Loir.

Hentschel liebt die 
französische Küche

Im Ruhrgebiet übernahm Pfarrer Hentschel 1999 die St. Josefs-Gemeinde in Dortmund-Kirchlinde und wirkte dort als Leiter des Pastoralverbundes bis 2007. Danach ging er für zwei Jahre als Pfarrer in den Norden nach Esens-Bensersiel mit Betreuung der Inseln Langeoog und Spiekeroog. Er leitete von 2009/2010 den Pastoralverbund Beve­rungen und führte den aus elf Pfarrgemeinden entstandenen Pastoralen Raum Dreiländereck Beverungen. Als Pfarrer der neu gegründeten Pfarrerei Heiligste Dreifaltigkeit Beverungen wirkte er ab 2013.

Pfarrer Hentschel kocht gerne und schwärmt von der französischen Küche mit „Coq au vin“ (Huhn in Weinsoße) oder einer „Gigot d’agneau“ (Lammkeule). Musikalisch sprechen ihn Klassik und Swing an. In seiner Freizeit gehört seine Aufmerksamkeit seinen beiden aus Frankreich stammenden Jack-Russel-Terriern.

  • An diesem Sonntag, vierter Advent, gestaltet Pfarrer Hentschel um 9 Uhr die Heilige Messe in Hartenrod.

von Helga Peter

 
Hintergrund
Der Pastorale Raum, der größte im Bistum Limburg, umfasst etwa 562 Quadratkilo­meter und erstreckt sich von Battenberg bis nach Bad Endbach-Hartenrod. Pfarrer Hentschel betreut somit die Katholischen Kirchengemeinden St. Marien Battenberg, 
St. Josef Biedenkopf, Maria Himmelfahrt Breidenbach, Maria Königin Gladenbach und St. Johannes Nepomuk Bad Endbach-Hartenrod.
 
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