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Dautphetaler Senioren haben viel vor

Seniorenrat Dautphetaler Senioren haben viel vor

Das Projekt „Wohnen im Alter“ steht vor der Vollendung, die Seniorenwerkstatt soll noch angepackt werden. Die Seniorenvertretung hat mit Hilfe der Gemeinde schon vieles erreicht. Weitere Projekt zielen darauf ab, die Begegnungsstätten von Alt und Jung zu mehren.

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Die Mitglieder des Seniorenrates um ihren Vorsitzenden Siegfried Ortmüller (links) engagieren sich in der Seniorenarbeit der Gemeinde Dautphetal.

Quelle: Irmela Dörries

Holzhausen. Der Seniorenrat der Gemeinde Dautphetal stellte die große Auswahl seiner Aktivitäten für die Gemeinde Dautphetal während seiner Fördererversammlung vor. Dazu kamen ins Bürgerhaus Holzhausen nicht nur Mitglieder, sondern auch Vertreter von Organisationen der Altenarbeit.

Vorsitzender Siegfried Ortmüller legte in seinem Rechenschaftsbericht die Altenarbeit in den zwei zurückliegenden Jahren dar. In dieser Zeit wurden in 20 Sitzungen 246 Tagesordnungspunkten behandelt. Es gab 2011 und 2012 eine ganze Reihe von Schwerpunkten.

nHerausgabe der Notfallmappe: Die vom hessischen Familienministerium vorgelegte Mappe ermöglicht, persönliche, medizinische und viele weitere Daten einzutragen oder eine Vorsorgevollmacht zu erstellen. Die Dautphetaler ergänzten sie um einen Leitfaden zum Thema „Was ist im Todesfall zu tun“.

nHerausgabe einer Dokumentation „Krankenhausaufenthalt“: Aufbauend auf den Prüfbogen des Internetportals „Weiße Liste“ gibt sie Auskunft über alles, was vor, während und nach  einem Kliniksaufenthalt zu regeln ist.

nPC-Übungsstunden für Senioren: Diese sind aus dem Projekt „Jung hilft Alt, Alt hilft Jung“ hervorgegangen und finden an der Mittelpunktschule im Ortsteil Friedensdorf statt. Einer Anfängergruppe gehören 14 Senioren an, 8 sind im Fortgeschrittenen-Kurs. Zurzeit können die Schüler sich nicht als Ausbilder betätigen, bedauerte Ortmüller. Der Nachmittagsunterricht verhindere dieses Engagement.

nBesuchs- und Hilfsdienst für sorgebedürftige Personen jedes Alters: Dieses „Leuchtturmprojekt“ des Seniorenrats betreut Christel Boß aus Buchenau. Engagierte Frauen unterstützen sie in zehn Ortsteilen und sind dort die Ansprechpartnerinnen für Hilfsbedürftige.

Lediglich Dautphe und Silberg sind noch Lücken im Netz, werden aber bei Bedarf von Helfern aus Nachbarorten mitbetreut. „Die Arbeit läuft nach Anfangsschwierigkeiten jetzt sehr gut“, fasste Boß zusammen.

n„Café Hand in Hand“ der Alzheimergesellschaft in der Kulturscheune Holzhausen: Vom Seniorenrat mitinitiiert, engagieren sich Mitglieder immer noch in der gemeinsamen Arbeit. Sie betreuen, backen Kuchen und übernehmen Fahrdienste. Diana Gillmann-Kamm vom Diakonischen Werk, Ideengeberin des Cafés, kündigte an, dass der Betrieb im März 2013 weitergeführt werde.

nProjekt „Wohnen im Alter in Dautphetal“: Es wird von Helmut Jakobi und Reinhold Schwarz vorangetrieben und steht vor der Umsetzung. Die Gemeinde Dautphetal stellte vor rund einem Jahr für die Verwirklichung des gemeinschaftlichen Wohnprojekts ein Grundstück zur Verfügung.

In Kürze wird der Seniorenrat einen Einblick in den Planungsstand geben. Erste Grundrisse wurden vorgestellt. Die geplante Anlage soll  acht bis zwölf Personen Raum geben, „in Ehren alt zu werden“, erklärte Helmut Jakobi.

nWeitere Projekte des Seniorenrates sind das regelmäßig stattfindende „Seniorencafé“ im Dautpher Generationentreff, der Einsatz für die „Tafel Biedenkopf“,  die Schulung älterer Kraftfahrer, und die Vertretung Dautphetaler Senioren-Interessen in übergeordneten Organisationen.

Seniorenwerkstatt als Begegungsstätte

Trotz der Fülle an Betätigungsfeldern hat der Seniorenrat weitere Pläne. So gibt es weiterhin den Wunsch, eine Seniorenwerkstatt zu gründen, die zu einer Begegnungsstätte junger und älterer Menschen werden könnte.

Die Kooperation mit Partnern, wie zum Beispiel der Mittelpunktschule, wäre möglich. Dann könnten Kinder und Jugendliche Anleitung beim Umgang mit Hammer und Säge bekommen.

Dr. Konrad Schulz, regte als Vertreter der Landsenioren an, die Zusammenarbeit mit Obst- und Gartenbauvereinen zu suchen. Auch die Gründung eines Lehrgartens schwebt Schulz vor.

von Irmela Dörries

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