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Wolfgruben löst Spielgemeinschaft auf

Unstimmigkeiten mit Kombachern Wolfgruben löst Spielgemeinschaft auf

Die Mitglieder des SV Wolfgruben-Wilhelmshütte haben sich während ihrer Jahreshauptversammlung mehrheitlich für die Beendigung der Spielgemeinschaft mit den Nachbarn des FC Kombach ausgesprochen.

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Ein Bild aus besseren Tagen: Die Spielgemeinschaft Kombach/Wolfgruben gibt es nicht mehr.

Quelle: Sascha Valentin

Wolfgruben. Die Kicker der beiden Vereine aus Biedenkopf und Dautphetal gehen ab der neuen Saison getrennte Wege. Ganz unumstritten war die Entscheidung, die durch einen Antrag der aktiven Fußballer des SV Wolfgruben-Wilhelmshütte­ ausgelöst wurde, nicht. So stimmte zwar nur ein Mitglied gegen die Auflösung der Spielgemeinschaft, in 15 weiteren Mitgliedern enthielt sich aber deutlich mehr als ein Drittel der Anwesenden ihrer Stimme.

Wahlen

Präsidium: Andreas Engel,­ Matthias Schindler, Kevin Feuring und Jürgen Pitzer. Kassierer: Thorsten Weimann und Thorsten Achenbach. ­Jugendleiter: Holger Einloft. Beisitzer: Harald Fett, Helmut Becker, Fabian Harnack, Fabian Engel, Michael Walter und Daniel Burk. Spielausschuss: Kevin Feuring, Fabian Engel, Fabian Harnack und Daniel Burk.

Günter Kiefer hatte vor der Abstimmung darauf hingewiesen, dass mit dem Ende der Spielgemeinschaft auch eine der erfolgreichsten Zeiten des Wolfgrubener Fußballs zu Ende gehe. Es sei fraglich, wie es in Zukunft weitergeht. Einer der antragstellenden Spieler erklärte, dass mehrere Kleinigkeiten vorgefallen seien, die sich mit der Zeit addiert hätten und eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich machten.

Der Vorstand stellte sich hinter die Spieler. Zur Entscheidung, aus der Spielgemeinschaft auszusteigen, gebe es keine Alternative. Die einzige andere Option wäre die Auflösung des Vereins – und das wolle niemand.

Ehrungen

Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Walter Bönsch. 25 Jahre: Georg Dickel, Lutz Hefert, Christine Schmidt und Barbara Vogel. Besondere Verdienste: Gunter Beuermann, Harald Fett, Klaus Fischbach, Michael Winkler und Karl-Heinz Becker.

Jürgen Pitzer machte für das Präsidium deutlich, dass die Trennung seitens der Wolfgrubener freundlich erfolgen und kein „böses Blut“ zurückbleiben solle.
Pitzer zeigte sich auch realistisch, was die Zukunft des Wolfgrubener Fußballs angeht. Die Neuausrichtung sei waghalsig­ und schwierig. Es lasse sich noch nicht sagen, wie lange der Spielbetrieb aufrechterhalten werden könne. Der Verein werde auf jeden Fall versuchen, mit einer eigenen Mannschaft in der B-Liga anzutreten.Neben der schwierigen Entscheidung standen auch die Neuwahl des Vorstandes und die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder auf der ­Tagesordnung der Fußballer.

von Sascha Valentin

Das neue Führungsgremium – Jürgen Pitzer (von links), Kevin Feuring, Matthias Schindler und Andreas Engel – ehrt Christine Schmidt und Barbara Vogel für 25 Jahre Mitgliedschaft. Foto: Sascha Valentin
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