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Parkplatzbau auf Abstellgleis

Hinterlandhalle Dautphetal Parkplatzbau auf Abstellgleis

Der Bau von Parkplätzen an der Hinterlandhalle­ scheint sich zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln. Zurzeit sieht es so aus, als wird der Kreis die Parkplätze bauen lassen – nicht wie geplant das Land Hessen.

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Die Fläche an der Hinterlandhalle brauchte nicht für die Flüchtlingsunterbringung genutzt werden.

Quelle: Christian Röder

Dautphetal. Seitdem im Oktober die unbenutzten Notunterkünfte für Flüchtlinge vor der Halle abgebaut sind, liegt der Standort brach. Zehn Monate standen die Leichtbauhallen leer. Das Areal in Dautphetal gehört dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. Vor dem Bau der drei Zelte in Leichtbauweise erfolgten zunächst in aller Eile noch umfangreiche Erdarbeiten, um eine ebene Fläche und einen Untergrund für die Unterkünfte zu schaffen.

Die Parkflächen für bis zu 80 Autos sollten – so der Stand im Frühjahr – im Mai gebaut werden – nicht durch den Kreis als Besitzer des Grund und Bodens, sondern vom Land Hessen, beziehungsweise dem Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH). Der Mai ist vorbei, Parkplätze gibt es noch immer nicht. Auf Nachfrage erläuterte Kreissprecher Stephan Schienbein, woran es hakt: „Der Landesbetrieb hat die Parkplätze noch nicht errichtet und wird diese mutmaßlich auch kurzfristig nicht realisieren können.“ Der LBIH habe deshalb vorgeschlagen, dass doch der Kreis die Parkplätze bauen soll. Dieser Vorschlag, so Schienbein, werde bei den Landesbehörden, sprich dem Finanzministerium, geprüft.

„Wenn das Ministerium entschieden hat, werden wir gegebenenfalls weitere Planungsschritte einleiten“, erklärte der Kreissprecher. Unter diese „weiteren Planungsschritte“ fallen dann Dinge wie die grundsätzliche Entscheidung für oder gegen die Parkplätze, die konkrete Planung sowie die Ausschreibung des Baus.

Für die Errichtung der Parkplätze – so der Vorschlag des LBIH – soll der Kreis „eine Kostenbeteiligung des Landes“ erhalten. Der Zeitpunkt, wann die Parkplätze nun tatsächlich entstehen und wann es losgeht mit dem Bau, ist nach Angaben von Schienbein nicht bekannt.

von Christian Röder

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