Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Gewitter

Navigation:
„Es ist zum Glück noch nichts passiert“

Ortsbeirat Herzhausen „Es ist zum Glück noch nichts passiert“

Wie können Radfahrer bei der Amelose sicher die B 453 queren? Mit dieser Frage hat sich der Ortsbeirat von Herzhausen in ­seiner jüngsten Sitzung beschäftigt.

Voriger Artikel
Sammelstelle in Buchenau ist geöffnet
Nächster Artikel
Ein Selfie mit Luther? „Vergiss es nicht …“

Eine Überquerungshilfe nahe des B-453-Parkplatzes vor Mornshausen sieht der Ortsbeirat Herzhausen als gute Möglichkeit, um Radfahrern dort mehr Sicherheit zu bieten.

Quelle: Sascha Valentin

Herzhausen. „Wir haben ­einen schön ausgebauten Radweg in Richtung Norden, nach Dautphetal“, erklärte Ortsvorsteher Klaus Herrmann. „Einen Nachteil hat er aber.“ Der Herzhäuser bezog sich damit auf die erforderliche Querung der Bundesstraße 453 bei Amelose. Dort würden immer wieder „gefährliche Situationen“ entstehen, sagte er.

„Es ist zum Glück noch nichts passiert“, sagte der Ortsvorsteher. Damit es dabei bleibt und Radfahrer eine sichere Möglichkeit haben, die B 453 dort zu queren, schlägt der Ortsbeirat zwei Varianten vor, deren Realisierung die Gemeinde prüfen soll.

Möglichkeit eins sieht ­eine Verlängerung des Radweges aus Richtung Herzhausen nach Mornshausen/D. vor – bis zu ­einem Punkt, an dem man beispielsweise an einer Ampel ­sicher über die Bundesstraße gelangen könne. „Ein Problem ist hierbei der schmale Gehweg“, sagte der Ortsvorsteher. Daher favorisiert das dreiköpfige Gremium diese Variante: ­Eine Querungshilfe könnte im Bereich des Amelose-Parkplatzes an der B 453 entstehen. „Auf der anderen Straßenseite müsste dann zudem der alte Mühlgraben ausgebaut werden“, sagte Herrmann. Die Überquerungshilfe stellte er sich ähnlich jener bei den Kreisverkehren in Dautphe vor.

Weiteres Thema: Engstelle im Ort

„So können Radfahrer sicher auf die andere Seite kommen.“ Die notwendige Überquerung der aus Holzhausen kommenden Kreisstraße sei ein kleineres Übel. Dort herrsche bedeutend weniger Verkehr als auf der vielbefahrenen Bundesstraße. Zudem wünscht sich der Herzhäuser Ortsbeirat eine Verlängerung des Radweges in Richtung Süden, nach Gladenbach.

Auch der innerörtliche Verkehr war in der jüngsten Sitzung des Gremiums Thema. Die Situation im Bereich der Herzhäuser Straße 26 bis 28 sei unübersichtlich, ist sich der Ortsbeirat einig. „Der Bürgersteig endet dort“, erklärte Herrmann. „Die Straße muss betreten werden, noch dazu ist es sehr eng.“

Der Ortsbeirat wünscht sich, dass die Gemeinde einen Verkehrsplaner beauftragt, der die betroffene Stelle unter die ­Lupe nimmt und die Situation dort „entschärft“.

Klar ist dem Gremium, dass ­eine Fahrbahneinengung und eine Geschwindigkeitsreduzierung – dort herrscht Tempo 30 – nicht realistisch sind. „Wir hoffen, dass ein Verkehrsplaner ­Alternativen aufzeigt“, sagte Herrmann.

von Christian Röder

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr