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Marktbesucher mögen Nieselregen

Bauernmarkt Marktbesucher mögen Nieselregen

So wechselhaft wie das Wetter war auch das vielfältige Angebot auf dem Festplatz des Dautphetaler Ortsteils.

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Kräftiges Pferd für schwere Arbeit: Ein Belgischer Kaltblüter beim Baumstammrücken. Dicht an dicht drängten sich die Besucher auf der „Flaniermeile“. Fotos: Gianfranco Fain

Silberg. Selbst tiefhängende, schwere Wolken und sporadisch fallender Nieselregen hielten die Besucher gestern nicht davon ab, zum 6. Silberger Kleintier- und Bauernmarkt zu kommen. Gegen Mittag riss die Wolkendecke auf und bot den Besuchern im Dautphetaler Ort „bestes Marktwetter“. So bezeichnete es Lars Kolbe. Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Dautphetal war wie die meisten Silberger im Einsatz, um die Gäste zu bewirten. Rund 3000 waren es nach Kolbes grober Schätzung am frühen Nachmittag, die neben der gastronomischen Auswahl und dem üblichen Angebot eines Krammarktes von Kleinwaren bis hin zu Landmaschinen auch Besonderes zu sehen bekamen.

Zum Beispiel die Belgischen Kaltblüter Cabral und Jumbo. Die mächtigen Pferde zeigten, wie sie zu Holzrückarbeiten eingesetzt werden können. Oder die Traktorfreunde aus dem Dautphetaler Ortsteil Mornshausen, die nicht nur ihre Oldtimer vorführten, sondern auch Arbeitsgeräte, die damit zu nutzen sind, wie zum Beispiel einen Holzspalter. Oder Korbflechter Peter Schneider aus Herborn-Hirschberg, der an Ort und Stelle seine Handwerkskunst vorführte.

Für große und kleine Gäste gab es auch einiges zum Anfassen. So gab es die Kleintiere von Enten- und Hühnerküken bis hin zu Kaninchen nicht nur zu kaufen, sondern sie waren auch zum Streicheln da. Selbst bei den Eulen und Greifvögeln einer Falknerei aus Engelskirchen durften mutige Betrachter vorsichtig übers Gefieder streichen.

Und dann gab es auch noch eine der ganz großen Attraktionen des Bauernmarktes, bei der sich stets große Menschenmengen am Lauf-Gatter aufhalten. Sie sahen, wie Schweinchen Babe, Rudi Rüssel, Henry Pork und Miss Piggy um die Wette wetzten. Wer zwei Euro auf den Sieger setzte, hatte die Chance, 50 Prozent des gesamten Wetteinsatzes oder bei mehreren Gewinnern auch nur einen Teil davon mitzunehmen.

von Gianfranco Fain

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