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Mehr als 2000 Kilometer für ihren Diakon

Kirchengemeinde Buchenau Mehr als 2000 Kilometer für ihren Diakon

91 Buchenauer haben wieder kräftig in die ­Pedale getreten, um die Stelle ihres Gemeindediakons zu sichern. Mit einer Sponsorenrallye sammelten sie Geld für deren ­Finanzierung.

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Junge und alte Radfreunde nahmen an der Sponsorenrallye der evangelischen Kirchengemeinde Buchenau teil.

Quelle: Sascha Valentin

Buchenau. Martin Schott selbst freute sich über die anhaltend große Resonanz auf die Sponsorenrallyes. Vor allem die hohe Zahl von 37 Kindern und Jugendlichen, die diesmal die Fahrradhelme aufgesetzt hatten und fleißig ihre Runden drehten, imponierten dem Gemeindediakon.

Das Prinzip der Rallye: Jeder Teilnehmer hatte sich im Vorfeld einen oder mehrere Sponsoren gesucht, die für jede gefahrene Runde einen vereinbarten Betrag zahlen. Damit die Zahl der Runden auch zuverlässig bestimmt wird, holen sich die Starter bei jeder Zielfahrt ein Märkchen ab. Diese sollen dann am Ende gezählt werden.

Die Radstrecke führte dabei vom Start am Kirchplatz über die Rothenberg- und Grabenstraße einmal rund um die Kirche. Bei einer Rundenlänge von 700 Metern kann dabei ­einiges zusammenkommen, wie Matthias Mann zeigte: Mit 101 Runden war er an diesem Tag Spitzenreiter der Einzelfahrer. Daneben gab es auch eine Gruppenwertung, in der die Starter einer Familie zusammengerechnet wurden. Hier drehte Familie Moog mit 315 Zieldurchfahrten die meisten Runden.

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Überdies habe es aber auch einige kuriose Teilnehmer gegeben, die zur Erheiterung des Publikums beigetragen hätten, stellte Martin Schott fest. So entschied sich ein Erwachsener, zwei Runden auf einem Kinderlaufrad zurückzulegen, und ­eine ältere Dame drehte mit ­ihrem Rollator ganze fünf Runden. Bester tierischer Teilnehmer war ein Hund, der zusammen mit seinen zweibeinigen Begleitern 13 Mal am Start vorbeikam.

Doch auch wer sich im Vorfeld um keinen Sponsor gekümmert hatte, konnte einen Beitrag zur Finanzierung der Diakon-Stelle leisten. Dazu standen auf dem Kirchplatz zwei fest montierte Fahrräder zur Verfügung, auf denen die Besucher ebenfalls kräftig in die Pedale treten konnten. Das brachte sogar ordentlich Geld. Denn für jeden Kilometer, den die Zähler am Ende anzeigten, spenden die Firmen Roth und Pracht zehn Euro.

Insgesamt wurden in den dreieinhalb Stunden Fahrzeit auf der Strecke 3114 Runden gedreht, was fast 2180 Kilometern entspricht, teilte Martin Schott mit. Was das umgerechnet in Geld bedeutet, konnte er noch nicht sagen. Das wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen, wenn die verschiedenen Sponsorenbeträge ausgewertet sind.

Schott lobte jedenfalls das ­Engagement aller Fahrer, der rund 50 Mitarbeiter und Helfer, die im Hintergrund tätig waren, um die Sponsorenrallye zu organisieren und durchzuführen. Jeder Teilnehmer erhielt eine­ Urkunde. Alle Kinder sowie die fünf besten Erwachsenen und Familien erhielten zudem ­Preise.

von Sascha Valentin

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