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Ein Wechsel im Jagdrevier

Jagdgenossen Hommertshausen Ein Wechsel im Jagdrevier

Dass Günther Hoffmann das Ex-US-Camp Lachenwald zu einer Naturschule umgestalten wird, steht fest. Jetzt hat der Inhaber der „Globetrotter Akademie“ eine weitere ­Weichenstellung vorgenommen.

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Günther Hoffmann, Geschäftsführer der „Globetrotter Akademie“ und Investor der Naturschule auf dem Gelände des ehemaligen US-Girlscout-Camps Lachenwald im Wald bei Hommertshausen, steigt als Mitpächter des örtlichen Jagdreviers ein.

Quelle: Christian Röder, privat

Hommertshausen. Günther Hoffmann steigt als Mitpächter des örtlichen Jagdreviers ein. Die Hommertshäuser Jagdgenossen haben in der Generalversammlung den Vorschlag ­ihres Vorstands bestätigt. Sie haben dem teilweisen Pächterwechsel einmütig zugestimmt.

Im rund 475 Hektar großen Jagdrevier haben ab dem 
1. April 2017 der langjährige Jagdpächter Bernhard Winterstein (Schifferstadt) und Günther Hoffmann das Sagen. So hatte es der Vorstand den Jagdgenossen empfohlen, nachdem der bisherige Teilhaber der Jagd, Gustav Schneider (Niedereisenhausen), signalisiert hatte, dass er kein Interesse mehr an einer Fortsetzung des Pachtverhältnisses hat. Grund war die Gründung der Naturschule, die in dem von Schneider bejagten Teil des Reviers liegt.

Daraufhin hatte Hoffmann die Bereitschaft bekundet, in den Pachtvertrag einzusteigen. Schon in der Hauptversammlung des vergangenen Jahres, als sich die künftige Nutzung des Camps Lachenwald abzeichnete, hatten die Jagdgenossen ihren Vorstand autorisiert, für die 2017 anstehende Neuverpachtung mit den Interessenten zu verhandeln. „Wir hätten das ganz gerne schon bis zum Herbst in trockenen Tüchern gehabt“, sagt Jagdvorsteher Kurt Werner. „Jedoch war Voraussetzung, dass die Gemeindevertretung grünes Licht für das Projekt im Camp Lachenwald gibt, sodass Hoffmann tatsächlich den Bauantrag stellen kann. Dies ist erst in der Dezembersitzung geschehen“, erklärt Werner.

Die Hommertshäuser Jagd war lange Jahre in der Hand von Rudi Blumenstein, der vor einigen Jahren verstorben ist. Schon Anfang der 80er-Jahre hatte er Bernhard Winterstein als Mitpächter mit ins Boot geholt. Als Blumenstein das Waidwerk nicht mehr selbst ausüben konnte, stieg der Hommertshäuser Siegfried Burk in den Vertrag ein, seit 2005 war das Revier zwischen ihm und Winterstein geteilt.
Die Jagdgenossen verpachten ihre Flächen für jeweils zehn Jahre. Mit dem Erlös aus der Jagdpacht werden Arbeiten in der Gemarkung finanziert. „In diesem Jahr werden wir uns verstärkt der Grabenräumung widmen“, sagt Kurt Werner.

von Irmela Dörries

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