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Ortsbeirat setzt auf Vorschläge der Bürger

Dorfgemeinschaftshaus Hommertshausen Ortsbeirat setzt auf Vorschläge der Bürger

Wie wird sich das Dorfgemeinschaftshaus in den nächsten Jahren verändern? Mit dieser Frage hat sich jetzt der Hommertshäuser Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung auseinandergesetzt.

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Das Dorfgemeinschaftshaus Hommertshausen soll während des Ikek-Programms umgestaltet werden, um so dessen Nutzung zu verbessern.

Quelle: Sascha Valentin

Hommertshausen. Das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) befindet sich auf dem zweiten Platz der Prioritätenliste der Bürgerhäuser für beim integrierten kommunalen Entwicklungskonzept (Ikek). Es soll in den kommenden Jahren in Hinblick auf seine Nutzung grundlegend überarbeitet werden. Schon im diesjährigen Haushalt sind 30 000 Euro für Planungskosten bereitgestellt.

Ziel der Veränderungen sei es, die Nutzung des Hauses zu verbessern, sagt Ortsvorsteher Uwe Wohnrade. Hommertshausen habe von der Fläche her ­eines der größten Dorfgemeinschaftshäuser in der Gemeinde. Allerdings würden etliche Räume nur als Abstell- oder Lagerräume genutzt.

Hier soll überprüft werden, ob diese Räume überhaupt benötigt werden. Dazu will der Ortsbeirat zunächst die betroffenen Vereine hören und zusammen mit diesem nach möglichen Lösungen suchen. In einem nächsten Schritt sollen alle Bürger mit ihren Ideen einbezogen werden. Denn sie seien es schließlich, die das Haus nutzten, stellte das Gremium fest.

Veränderungen gibt es aber nicht nur im, sondern auch vor dem Haus. Dort sind seit einigen Wochen die bislang öffentlichen Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite­ nur noch für eine Nutzung durch die Mitglieder der Feuerwehr vorgesehen. Damit hat die Gemeinde darauf reagiert, dass im direkten Umfeld des Feuer­wehrgerätehauses im Ernstfall nicht ausreichend Parkplätze für die Einsatzkräfte zur Verfügung stehen.

Allerdings gebe es verschiedene Überlegungen, wie zusätzliche Parkplätze gewonnen werden könnten, berichtet Uwe Wohnrade. So gebe es zum Beispiel den Vorschlag, den Glascontainer auf die Bürgerhaus-Seite zu versetzen. Dadurch würde jedoch nur ein einziger weiterer Parkplatz entstehen.

Sinnvoller sei es, wenn die ­Gemeinde versuchen würde, eine kleine Teilfläche der Wiese neben dem DGH anzukaufen, um darauf mehrere Stellplätze für die Feuerwehr anzulegen, schlug Armin Kolbe vor. Dann könnten die bisherigen Parkplätze wieder für eine öffentliche Nutzung freigegeben werden, sagte Kolbe.

von Sascha Valentin

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