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Buchenau gewinnt Wasserschlacht

„Spiel ohne Grenzen“ Buchenau gewinnt Wasserschlacht

Das Team der Jugendfeuerwehr Buchenau hat das „Spiel ohne Grenzen“ 
 gewonnen. Dazu hatte die Jugendfeuerwehr 
Hommertshausen anlässlich ­ihres 30-jährigen 
Bestehens eingeladen.

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Mit 19 Getränkekisten in der Waagerechten erreichten die Jugendlichen aus Buchenau die Bestmarke und schafften damit die Grundlage für ihren späteren Wettkampfsieg.

Quelle: Sascha Valentin

Hommertshausen. Allzu wasserscheu durften die Teilnehmer nicht sein. Denn vier der Stationen waren so konzipiert, dass sich glücklich schätzen konnte, wer trockene Wechselklamotten eingepackt hatte.

An acht Stationen mussten die teilnehmenden Mannschaften Kraft, Geschick und Wissen beweisen. So mussten die Jugendlichen etwa einen ihrer Kameraden in einer Papiermülltonne durch einen Slalomparcours schieben. Das an sich wäre nicht sonderlich schwer gewesen. Nur musste derjenige in der Tonne einen mit Wasser gefüllten Helm halten und durfte von seiner Fracht möglichst wenig verschütten. Angesichts der holprigen Fahrt eine echte Herausforderung.

An einer anderen Station mussten die Mannschaften innerhalb von sechs Minuten einen Hindernisparcours über das Klettergerüst auf dem Spielplatz bewältigen. Der Haken: Auf dem Helm der Teilnehmer war eine mit Wasser gefüllte Schüssel befestigt. Möglichst viel der Flüssigkeit sollte ins Ziel gebracht werden.

Der „Big Boss“ an der 
Wand wird klitschnass

Nicht viel besser erging es den Jugendlichen an der Station, an der sie sich Wasserbomben zuwerfen und diese in einem Eimer zum Platzen bringen mussten. Allerdings sträubten sich einige der Bomben dagegen, bis zum Ziel durchzuhalten und explodierten bereits vorher in den Händen der Spieler oder vor deren Füßen.

Noch nasser wurden da nur diejenigen Spieler, die hinter der legendären „Big Boss“-Wand Stellung bezogen. Diese Disziplin gehört schon seit Jahren als fester Bestandteil zum „Spiel ohne Grenzen“. Hierbei muss sich jeweils ein Teammitglied hinter eine Wand stellen, in der Löcher für Kopf und Arme ausgespart sind.

Durch diese Löcher muss derjenige versuchen, in Wasser getränkte Schwämme zu fangen, die seine Kameraden ihm zuwerfen, und das Wasser in einen Eimer auszuwringen. Versteht sich von selbst, dass da so mancher Schwamm den „Big Boss“ voll erwischt – vor allem, wenn einer der Betreuer hinter der Wand steht.

Darüber hinaus mussten die Teilnehmer ein Feuerwehrpuzzle auf Pflastersteinen zusammenlegen, ihr Wissen bei einem Ratespiel unter Beweis stellen, einen Golfball durch einen C-Schlauch befördern und möglichst viele Kisten horizontal an eine Wand drücken. Hier legten die späteren Turniersieger aus Buchenau einen Bestwert von 19 Kisten vor.

Zweite hinter den Buchenauern wurde die Jugendfeuerwehr Friedensdorf, gefolgt von den Nachwuchsbrandschützern aus Elmshausen auf dem dritten Platz.

von Sascha Valentin

 30 Jahre Jugendfeuerwehr Hommertshausen

Das „Spiel ohne Grenzen“ war eingebettet in die Feier anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Hommertshausen. Deren Jugendwart Thomas Bleich-Potkowa zeigte in einem kleinen Rückblick, wie wichtig die Arbeit der Nachwuchsabteilung für die Feuerwehr ist. Denn in den 30 Jahren ihres Bestehens wurden 18 Kinder von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen. Das seien immerhin 72 Prozent.

Mit 17 Mitgliedern sei die Jugendfeuerwehr Hommertshausen heute im Vergleich zu anderen Gruppen noch recht gut aufgestellt, betonte der Jugendwart. Dennoch dürfe dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Spitzenzeiten einmal mehr als 30 Jugendliche in der Nachwuchsabteilung tätig waren. Auch die Jugendfeuerwehren litten unter Nachwuchsmangel.

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