Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
„Wie tickt eigentlich Gott?“

Freie evangelische ­Gemeinde „Wie tickt eigentlich Gott?“

Die Freie evangelische ­Gemeinde (FeG) richtete Aktionstage des Jugendwerks aus. 700 Gläubige kamen zum Auftakt in die Hinterlandhalle.

Voriger Artikel
Wasser in Damshausen ist wieder sauber
Nächster Artikel
Angreifer treten 20-Jährigen

Rund 700 Gäste kamen zur Auftaktfeier der Jugendwoche.

Quelle: Sascha Valentin

Friedensdorf. Während der fünftägigen Veranstaltung geht es um Gott, dessen Gesicht und seine Emotionen – oder wie es Esther Miron und Tobias Stahlschmidt zum Auftakt ausdrückten, „darum, wie Gott eigentlich tickt!“

Als Moderatorenduo sind sie so etwas wie das Bindeglied zwischen den verschiedenen Mosaiksteinchen, aus denen sich das bunte Abendprogramm zusammensetzt. Da ist zum einen die mitreißende Musik der Band „New Life“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, ein Stück Glauben hörbar zu machen – mit rockigen Titeln ebenso wie mit Balladen. Bei beiden darf mitgesungen und geklatscht werden, wovon die gut 700 Besucher am ersten Abend auch schon reichlich Gebrauch machten.

Ein weiterer Bestandteil ist ein kleines Theaterstück, das zu dem thematischen Schwerpunkt eines jeden Abends überleitet. Bei der Premiere nahmen die Darsteller ihre Zuschauer dabei mit in die vertrauten Gefilde eines Klassenzimmers, in dem sich die unterschiedlichsten Charaktere vom strebsamen Computernerd über das muskelbepackte Sportass bis zur shoppingsüchtigen Fashiontussi tummelten. Jeder davon habe seine eigene Persönlichkeit und Eigenarten, die ihn auszeichneten, lautete die Lehre aus dem kurzen Anspiel, das ebenso zum Schmunzeln, wie Nachdenken anregen sollte.

Sorgen von der Seele schreiben

Was mit dem Theaterstück bereits zaghaft in die Köpfe der Zuschauer gepflanzt wurde, griff Pastor Paul-Gerhard Knöppel anschließend in seiner Impulspredigt auf – dem dritten großen Teil jedes Abends. Inspiriert durch Joan Osbornes Hit „One of us“, ging er auf die Fragen ein, die die Sängerin in dem Lied aufwirft. Dabei stellte Knöppel fest, dass G.O.T.T. keineswegs die Abkürzung für „Guter Opa, total taub“ sei, sondern er einen richtigen Namen habe. Und der laute: „Ich bin für dich da!“ Jederzeit und überall.

Sich dessen bewusst zu sein, könne zu einem angstfreien Leben führen, sagte Knöppel. Im Anschluss an die Predigt können die Besucher ihre ­eigenen Gedanken loswerden – entweder im Gespräch in dem ­eigens eingerichteten Café, aufgeschrieben auf ein Stück Papier und als Röllchen in die Ritzen der „Whats-Upp-Wand“ geschoben oder unausgesprochen in Form eines Gebets unter dem großen, beleuchteten Kreuz, das die ­eine Wand der Hinterlandhalle schmückt.

Während die Abendveranstaltungen den Kern der Jugendwoche bilden, tobt an der Hinterlandhalle aber schon am Nachmittag das Leben. Auf ­einem Funpark auf dem Sportgelände hinter der Halle können sich die Besucher beim Menschenkicker, Volleyball, Fußball oder Bubble-Soccer sowie in einer Lounge an Spielekonsolen austoben. Und wem das noch nicht ausreicht, für den gibt es in den Räumen des Gemeindehauses der FeG Friedensdorf ein kreatives Angebot aus Cajon-, Tanz- und Fotoworkshops.

von Sascha Valentin

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr