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Dauerbetrieb auf den Skipisten

Skigebiete im Landkreis Dauerbetrieb auf den Skipisten

Die Abfahrten der beiden kleinen Vereine in Holzhausen und Hartenrod stehen seit jeher im Schatten der großen Anlagen auf der Sackpfeife und in Kleingladenbach. Doch dieses Jahr profitieren auch sie vom richtigen Winter.

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Wintersportfreunde finden in Holzhausen beste Pistenverhältnisse vor und können ihren Lieblingssport richtig genießen. Von der Skihütte aus können sie den Betrieb auf der Piste verfolgen. Auch in Hartenrod ist die Skipiste jeden Tag gut gefüllt. Trotzdem gibt es am Liftzugang keine zu großen Wartezeiten. Fotos: Sascha Valentin

Quelle: Sascha Valentin

Holzhausen. Die vergangenen beiden Wochen ließen den Mitgliedern und Verantwortlichen der Skiclubs in Holzhausen und Hartenrod förmlich das Herz aufgehen. Schon lange haben sie in einer Saison keine so guten Pistenbedingungen mehr gehabt wie in diesem Jahr. Ihre Lifte sind seit zwei Wochen im Dauereinsatz.

Philipp Trenker vom Skiclub Holzhausen wagt am Wochenende sogar die Prognose, dass es die beste Saison seit weit mehr als zehn Jahren werde. Die Voraussetzungen dafür seien einfach ideal. Nachts werde es immer knackig kalt, sodass der Schnee überfriere und eine feste Grundlage bilde. Darauf könne sehr gut gefahren werden, und sie schmelze nicht so schnell weg, wenn es mal ein bisschen wärmer werde. „Wir werden den Liftbetrieb auf jeden Fall so lange offen halten, wie es möglich ist“, betont er. Werktags ist ab 18 Uhr geöffnet, am Wochenende schon ab 14 Uhr.

Neben den Skifahrern kommen in Holzhausen auch die Rodler auf ihre Kosten. Der kleine, aber steile Hang gegenüber der Piste ist für sie freigegeben, und darauf entwickeln Schlitten und Bobs ordentliche Geschwindigkeiten. Zudem ist die Langlaufloipe oberhalb des Skihangs gespurt und werde auch rege genutzt, so Trenker.

Ebenso wie in Holzhausen sind auch die Skifreunde in Hartenrod auf ausreichend Naturschnee und günstige Witterungsverhältnisse angewiesen. Anders als etwa der Skiclub in Kleingladenbach besitzen die beiden Vereine nämlich keine künstlichen Schnee-Erzeuger und müssen mit dem zurechtkommen, was vom Himmel fällt. Das sei in dieser Saison bisher aber reichlich gewesen, sagt Ernst Hinterlang beim Dienst in der Talstation. Dank der anhaltenden Kälte fänden die Skifahrer eine astrein präparierte Piste vor. Die Schneehöhe beträgt mehr als 25 Zentimeter. Das spiegelte sich auch in den Besucherzahlen wider, die deutlich über denen der vergangenen Jahre liegen. „Von mir aus kann es mit dem Wetter noch eine ganze Weile so weitergehen“, sagt Hinterlang. Der Verein könne die Einnahmen aus dem Betrieb gut gebrauchen, und den Skifahrern mache es Spaß, ihrem Hobby in der nahen Umgebung nachgehen zu können.

Auch die Langlaufloipe oberhalb Schlierbachs werde von Wintersportfreunden genutzt, die von jenseits der Grenzen des Hinterlandes kommen, berichtet Hinterlang. Der Skihang in Hartenrod öffnet werktags ab 15, am Wochenende ab 10 Uhr.

von Sascha Valentin

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